Zweieinhalb Millionen Krankenstandstage pro Jahr wegen Burnout und Depression
In Österreich mussten in letzter Zeit jeweils zweieinhalb Millionen Krankenstandstage pro Jahr wegen Burnout und Depression in Anspruch genommen werden.
Auf manche wirken sich die lichtarmen Wintermonate negativ aus. Schon der griechische Arzt Hippokrates (ca. 460 bis 377 v. Chr.) war davon überzeugt, dass man vom Wechsel der Jahreszeiten stimmungsmäßig beeinflusst wird.
Doch erst seit den 1980er Jahren wird Winterdepression oder Winter Blues als ein eingeständiges Syndrom betrachtet. Man geht davon aus, dass Hunderttausende in irgendeiner Form davon betroffen sind.
Fachleute geben die verschiedensten Empfehlungen, um mit Winterdepression zurechtzukommen. Einige sagen, man solle, wenn es hell ist, so viel Zeit wie möglich draußen verbringen. Manchen geht es im Winter besser, wenn sie sich im Freien betätigen.
Auch die Ernährung spielt eine Rolle. Da Sonnenlicht im Körper die Produktion von Vitamin D anregt, kann bei verminderter Sonneneinstrahlung ein Mangel auftreten. Deshalb wird empfohlen, im Winter verstärkt Nahrung zu sich zu nehmen, die reich an Vitamin D ist, wie zum Beispiel Fisch, Leber und Milchprodukte.
