Salz und Riesel sind auf "Sommerfrische"

Gegenüber dem Vorjahreswinter (Bild rechts) gibt es aktuell kaum Eis im heurigen niederschlagsarmen Winter. (Foto: straßenmeisterei weiz)

Milde Temperaturen und eine seit Wochen niederschlagsarme Wetterlage bringen Einsparungen bei Straßensplitt und Salz.

Eines ist klar, was für Liftbetreiber und Wintersportler extrem schlechte Bedingungen und Kosteneinbußen auf Grund der bisherigen Wettersituation bedeutet, kommt den Gemeinden und öffentlichen Bereichen geradezu entgegen. Streusplitt und Salz lagern großteils noch in den Containern. Zusätzlich wird Arbeitszeit eingespart.

Von 0 bis 200 Tonnen
Der Verbrauch je Winterdiensttag der Straßenmeistereien im Bezirk Weiz liegt zwischen 0 und 200 Tonnen. Bei Kontrollfahrten werden von den geschulten Mitarbeitern geringe Mengen an Salz auf kritischen Straßenabschnitten (Brücken, Schattenstellen, etc.) gestreut. Der Verbrauch dabei liegt im Bereich von ca. 300 bis 500 Kilogramm je Tag, an Volleinsatztagen steigt der Verbrauch bis ca. 200 Tonnen in 24 Stunden.
Bis zum heutigen Tag liegt der Verbrauch an Streumitteln bei ca. einem Drittel gegenüber dem Vergleichszeitraum eines durchschnittlichen Winters. Der Verbrauch bis jetzt war auf die Glättesituationen in den Morgenstunden zurückzuführen.
Die dadurch notwendigen Streueinsätze zwischen 3 und 6 Uhr morgens werden von den meisten Verkehrsteilnehmern nicht registriert, die Glätte auf der Fahrbahn ist bei Einsetzen des Verkehrs meist beseitigt.

Endgültige Bilanz
Eine endgültige Bilanz bezüglich Verbrauchsmengen kann aber erst am Ende der Wintersaison gemacht werden.
„Beispielsweise waren in der vorigen Winterperiode im Dezember extreme Winterverhältnisse, dafür war der Winter im Februar praktisch aus. In anderen Winterperioden hat der Winter erst Ende Februar intensive Einsätze gefordert. Zwei Wochen Schneefall würden 14 mal 200 Tonnen Salz bedeuten, das entspricht ca. 50% des Jahresbedarfs“, sagt Gerhard Fürböck vom Straßenerhaltungsdienst der Stmk. Landesregierung.
In der Obersteiermark sind bereits einige Neuschneemengen dazugekommen, was eine völlig andere Situation darstellt.

Straßenmeistereien
Die Fachabteilung 18C – Straßenerhaltungsdienst hat 31 Straßenmeistereien in der Steiermark, davon sind drei (Gleisdorf, Weiz und Birkfeld) im Bezirk Weiz.
Der jährliche Verbrauch aller Straßenmeistereien in der Steiermark liegt im Schnitt bei 46.000 Tonnen, Minimum bei 34.000 Tonnen und Maximum bei 56.000 Tonnen Streugut.

Bezirk Weiz
Auf den Bezirk Weiz entfallen dabei ca. 6000 Tonnen pro Wintersaison.
Bis zum heutigen Tag liegt der Verbrauch an Streumitteln bei ca. 1/3 gegenüber dem Vergleichszeitraum eines durchschnittlichen Winters.
Straßenmeisterei Gleisdorf
Straßenmeister Johann Schaller
Straßenmeisterei Weiz
Straßenmeister Helmuth Gschanes
Straßenmeisterei Birkfeld
Straßenmeister Peter Schweighofer

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