Der Planet kocht
Viele blickten mit großer Erwartung auf die Klimakonferenz in Durban – doch die Ergebnisse sind ernüchternd.
„Der Planet wird weiter kochen“, schrieb der Nobelpreisträger für Wirtschaft Paul Krugman in der New York Times. Allzu oft wiegen kurzfristige politische und wirtschaftliche Vorteile mehr als langfristige Umweltinteressen – und so geht alles seinen gewohnten Gang.
Krugman kommentierte: „Wer verstehen will, warum aus dem Klimaschutz nichts wird, braucht nur zu überlegen, wessen finanzielle Interessen davon berührt würden.“ Woran ein wirksamer Klimaschutz in seinem Land der USA in erster Linie gescheitert sei, beschrieb der mit den Worten: „An den üblichen Verdächtigen: Habgier und politische Feigheit.“
Die globale Erwärmung hat etwas von einem Hurrikan. Meteorologen können die Stärke eines Hurrikans messen und seinen Weg einigermaßen präzise angeben – zum Nutzen aller in der Gefahrenzone. Doch aufhalten kann einen Hurrikan niemand: kein Wissenschaftler, kein Politiker und kein Wirtschaftsführer. Bei der globalen Erwärmung scheint es genauso zu sein. Das erinnert an die Aussage der Bibel, dass „des Menschen Weg nicht in seiner Gewalt steht und dass es dem Menschen nicht gegeben ist, seinen Gang zu bestimmen und seine Schritte zu lenken“ (Jeremia 10: 23).
Gott wird aber nicht zulassen, dass die Erde jemals unbewohnbar gemacht wird. Er wird vielmehr in das Weltgeschehen eingreifen und sowohl der gescheiterten Menschenherrschaft ein Ende machen als auch allen, denen die Erde gleichgültig ist.
