Intime und geheimnisvolle Gefahr für Jugendliche

Die Jugendphase ist für Prävention bedeutsam, weil in dieser Entwicklungsphase die sexuellen Verhaltens- und Verhütungsmethoden eingeübt werden.

Weiz: AREA 52 | Gerade Jugendliche, die ihre ersten sexuellen Erfahrungen vor dem Hintergrund der Gefahr einer potentiellen HIV-Infektion machen, müssen informiert sein.

Ein lustiger und interessanter Aufklärungsnachmittag: ein informativer Videoclip, ein Sack voller Kondome, bunte Aufklärungskarten mit verschiedensten Körperflüssigkeiten und Fotos von „Killerviren“ – und genau darum ging es hier. Im Weizer Jugendhaus AREA 52 fand ein Jugendworkshop statt unter dem Motto „Gib Aids keine Chance“. Diplompädagoge Alexius Findenig von der Aids-Hilfe Steiermark plauderte mit den Jugendlichen über Ansteckungswege, Schutzmöglichkeiten, Infektions- und Krankheitsverlauf und den Umgang mit Risikosituationen. Im Workshop ging es vor allem darum, auf individuelle Fragen und Unklarheiten der Jugendlichen einzugehen und mit ihnen Antworten zu erarbeiten.
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Let’s talk about Sex:

Das ist ja peinlich… - und trotzdem normal! Alles was zum Sex gehört: von Petting, Küssen, Oralverkehr und übertragbare Krankheiten, etc. zu sprechen. Das Reden über Sexualität fällt schwer. Noch schwieriger ist es, über Risiken im Zusammenhang mit Sexualität zu sprechen. Diese Barriere kann durch Jugendprävention und Aids-Aufklärung überwunden werden. Obwohl Jugendliche heute durch das Internet mehr über Sex wissen als jede Generation vor ihnen, in der Praxis stehen sie vor denselben Problemen. Junge Menschen wollen sich vor Aids schützen, aber sie brauchen die richtigen Informationen.
Jugendprävention – aber ungezwungen und locker und ohne erhobenen Zeigefinger – das ist der zentrale Gedanke der steirischen Aids-Hilfe.

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