Herr Doktor, auf die Bühne bitte!

Marco Angelini macht gerade sein Praktikum in Passau und schaute kurzerhand in München beim DSDS-Casting vorbei. Jetzt steht er im Recall. Foto: RTL

Voitsberg: Voitsberg | Zum achten Mal begibt man sich in Deutschland auf die Suche nach dem Superstar. Erstmals dürfen dabei auch Kandidaten aus Österreich und der Schweiz vorsingen. Diese Chance ließ der Voitsberger Medizinstudent Marco Angelini (26) nicht ungenützt und stellte sich in Lederhosen und Gitarre der Jury rund um Dieter Bohlen, Sänger Patrick Nuo und Fernanda Brandao. – Mit Erfolg: Marco bekam drei Mal Daumen hoch und ist jetzt im Recall!
Die WOCHE bat den charismatischen Tausendsassa zum Interview:

WOCHE: War das die erste Castingshow, bei der Du dein Glück versucht hast?
Marco Angelini: Nein. Ich hab’ auch schon in Österreich bei Castingshows mitgemacht. Und jetzt dachte ich mir, so kurz vor meinem Studium-Abschluss nütze ich meine letzte Chance bei DSDS!

WOCHE: Eine gute Idee, immerhin bist Du jetzt im Recall. Warum hat es dieses Mal geklappt?
Marco Angelini: Das hängt schon auch von der Tagesverfassung ab. Ich hatte Glück, war gut drauf und hab bei der Jury mit meiner Lederhose sicher Eindruck hinterlassen.

WOCHE: Stichwort Dieter Bohlen. Muss man sich tatsächlich vor ihm in Acht nehmen?
Marco Angelini: Dieter Bohlen ist jemand, der polarisiert. Man mag ihn oder nicht. Aber er hat richtig Ahnung von seiner Arbeit – es war schön, vor ihm zu singen und ein ehrliches Feedback zu bekommen. Ich habe aber einen guten Eindruck von ihm, mir hat er nicht den Kopf abgerissen.

WOCHE: Was würde das Rennen machen, wenn du vor die Wahl gestellt wirst? Musik oder Medizin?
Marco Angelini: Schwierig. Musik ist meine große Leidenschaft und klarerweise momentan Nummer eins. Dadurch, dass ich mein Studium fertig habe und nur noch die Doktorarbeit fehlt, habe ich einen guten Polster. Ich möchte aber auf jeden Fall auch als Arzt arbeiten. Eine Kombination wäre das Optimum!

WOCHE: An die letzten sieben DSDS-Gewinner kann man sich kaum noch erinnern. Warum sollte sich das in der achten Auflage ändern?
Marco Angelini: Dass die letzten Gewinner nichts erreicht haben, sehe ich nicht so. Es hängt vom Künstler ab und was er aus seiner Chance macht. DSDS ist eine riesige Plattform, auf der man sich nicht ausruhen darf.

WOCHE: Wie geht es für Dich bei DSDS nun weiter?
Marco Angelini: Ich bin beim Recall in Köln, dabei, der am 5. Februar ausgestrahlt wird und wo die Kandidaten bestimmt werden, die mit auf die Malediven fliegen.

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