Kaufkraft steigt trotz Krise! Wien liegt vorne

Selbst im „Jahr der Krise“ – 2009- erreichten die Österreicher einen Kaufkraftzuwachs. In vielen Ländern Europas wurden die Konsumenten durch die Krise arg gebeutelt. Doch nicht bei uns: Die niedrigste Inflationsrate seit 20 Jahren und die stabile Einkommensentwicklung machen auch Experten optimistisch, denn laut ihnen soll es auch 2010 zu Zuwächsen kommen.
Auch die Bundesländerunterschiede in Hinsicht der Kaufkraft verringern sich, sie betragen zwischen dem ärmsten und dem reichsten Bundesland „nur“ noch 2000 Euro. Salzburg und NÖ konnten bei der Kaufkraft am meisten zulegen, doch: Wien hat nach wie vor die stärkste Kaufkraft – vor allem die Innere Stadt verfügt über die höchste in ganz Österreich. Hat man in Österreich durchschnittlich 17,800 Euro an Kaufkraft zur Verfügung, kann man z. B. im ersten Bezirk 37,000 Euro jährlich in den Wirtschaftskreislauf einfließen lassen… Der Bezirk weist eine Bevölkerunsstruktur mit sehr vielen Ärzten, Juristen, Diplomaten, etc. mit hohem Einkommen auf", sagt Mark Ruhsam von Regio Data Research.

Arm und Reich liegen jedoch oft nebeneinander: der 15. Bezirk Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus ist der ärmste in der Hauptstadt. Dies sind sogenannte „Arbeiterbezirke“ bzw. der höhere Immigrantenanteil an der Bevölkerung liegt hier (auch im 10., im 20.) höher als in manch anderen Bezirken. Kärnten hat etwas an der relativen Kaufkraft eingebüßt, doch da sich das Kaufkraftniveau insgesamt in Österreich erhöht hat, ergeben sich für alle Bundesländer nominelle Kaufkraftzuwächse zwischen 0,3% und über 1%.

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