Fastenzeit für Körper und Geist

So lecker schmeckt die Fastenzeit: Koch Herbert Apsner und Pater Wolfgang Gracher lassen sich Fisch und Gemüse schmecken

Pater Wolfgang Gracher und Herbert Apsner geben Tipps fürs Fasten.

Nach den unzähligen Maskenbällen und Faschingspartys nehmen sich viele Menschen vor, ab dem Aschermittwoch zu fasten. Den einen gelingt der bewusste Verzicht auf diverse Genussmittel, viele geben aber nach ein paar Tagen wieder auf. „Grundsätzlich gilt: Wenn fasten keinen Spaß macht, bringt es nichts“, erklärt Herbert Apsner, Koch und Inhaber vom „Alten Brauhaus“ in Völkermarkt.

Leichte Mahlzeiten
Apsner setzt vor allem in der Fastenzeit auf entschlackende Gemüsesorten wie Sellerie. Bei Fisch greift er zu magerem Hecht oder Meeresfrüchten. „Lachs und Karpfen enthalten viel Fett“, ergänzt der Koch. Selbst versucht er bewusst auf zu viel Fleisch zu verzichten und Kohlehydrate am Abend zu vermeiden. „Ich sehe das als eine Art Frühjahrsputz für meinen Körper“, sagt Apsner.
Pater Wolfgang Gracher aus Völkermarkt nutzt die Fastenzeit dazu, das Äußere zu reduzieren. Im Inneren soll sich der Fastende mehr mit Gott und anderen Menschen beschäftigen. Durch die Hinwendung zu Gott entschlacken Herz und Seele. „Durch das Fasten werden Menschen frei für Neues“, erklärt Gracher. Der Pater verzichtet heuer auf Fleisch und versucht sich auch in anderen Dingen einzuschränken. „Ich habe mir vorgenommen jeden Tag ab 22 Uhr weder den Fernseher noch den Computer einzuschalten“, erzählt Gracher.

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Bianca Blümel aus Velden am Wörther See am 22.02.2012 um 09:23 Uhr  
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