Fundament für Sieg war Abwehrbeton

Jürgen Freismuth (l.) hatte mit seinen Abwehrkollegen Stradens Sturmtank Mitja Flisar gut im Griff und erzielte auch das vorentscheidende 2:0. Foto: WOCHE

Auch mit zehn Mann
hat Bad Gleichenberg das Derby in Straden im Griff und holt die Punkte.

walter.schmidbauer@aon.at

Straden auf der Überholspur und Bad Gleichenberg im Kampf um den Anschluss an die Spitzengruppe – so die Situation vor dem Derby in Wieden. Stradens Mittelfeldmotor Michael Rucker und Tomislav Kantolic von den Gästen sorgten mit den ersten Chancen für einen schwungvollen Beginn. Kantolic setzte auch die weiteren Akzente. In der 12. Minute brach er links durch und spielte ideal zu Christoph Fink, der Roman Suschetz im Tor der Hausherren keine Chance ließ. Fink war mit dem Torjubel noch gar nicht richtig fertig, als er abermals von Kantolic bedient wurde. Suschetz verhinderte einen frühen 0:2-Rückstand.
Bis zur 45. Minute ging’s ohne Höhepunkte weiter. Dann schickte Schiri Rene Feldbaumer den Gleichenberger Florian Hirtenfellner bereits nach seinem zweiten Foul unter die Dusche. Der Freistoß führte beinahe zum Ausgleich. Mitja Flisar setzte den Kopfball aber knapp neben die Stange.
In Hälfte zwei zeigte die von Hermann Lafer dirigierte Gleichenberg-Abwehr, warum sie zu den besten der Liga gehört. Turbulent die Schlussphase: Jürgen Freismuth überrascht mit Freistoß (84.) Suschetz zum 2:0, im Gegenzug Elfmeter für Straden (85.) und Anschlusstor durch Flisar. Stefan Klenner setzt aber den Schlusspunkt (89.) zum 3:1 für die Gäste.


Straden: Suschetz, Puff (68. Winkler), Rauch (K) (86. Ranftl M.), Dienstl, Ranftl G., Fink (Ch.), Geihsbacher, Toplek, Strohrigl, Toplek, Flisar; Trainer: Zlatko
Gabor.
Bad Gleichenberg: Rudmann, Pieber, Pein, Lafer (K), Freißmuth, Hösch (90. Fink M.), Kunstek (74. Klenner), Prvulovic, Hirtenfellner, Fink Ch. (Graf), Kantolic; Trainer: Hubert Kulmer.
Tore: Flisar (85. Elfm..), bzw. Fink Ch. (12.), Freismuth (83.), Klenner (89.); Schiedsrichter: Rene Feldbaumer, Peter Schuhajek,
Lukas Reiger;
Sportplatz Wieden, 312 Zuschauer.

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