Seebodner kamen bei uns zu Wort!
WOCHE-Stammtisch: Postamt, Seniorenkompetenzzentrum und Verbauung des Südufers bewegen die Seebodner.
Seeboden. Letzten Mittwoch hatte die WOCHE die Seebodner ins Camp RoyalX zum WOCHE-Stammtisch eingeladen. Viele Interessierte folgten der Einladung und brachten spannende Themen mit, über die diskutiert wurde. Einige Fragen konnte Bürgermeister Wolfgang Klinar gleich beantworten, kleinere Probleme wurden den zahlreich erschienenen Gemeindemandataren als „Hausaufgabe“ mit auf den Weg gegeben, andere wiederum wurden untereinander geklärt. Die Moderation des Abends hat WOCHE-Redakteur Peter Kowal übernommen. Und hier finden Sie die wichtigsten Themen – und Antworten – zum Nachlesen.
Seniorenkompetenzzentrum: Ewald Hasler, der Geschäftsführer des Pensionistenverbandes Lieserhofen, wollte wissen, wie weit die Arbeiten sind. Laut Klinar findet in dieser Woche die Bauverhandlung statt, mit einem Baubeginn wird bald zu rechnen sein. Im Zuge dessen räumte er mit dem Gerücht auf, dass aus der ehemaligen Gemeinde in Lieserhofen Wohnungen werden sollen, womit der Verband seinen Clubraum verlieren würde. „Es besteht keine Absicht, hier etwas zu ändern.“
Postamt: Am 8. Juli soll es geschlossen werden, wobei die Gemeinde um eine Verlängerung angesucht hat. Im Gemeindevorstand wurde allerdings schon darüber beraten, selbst Postpartner zu werden.
Südufer: Gastronomin Astrid Schmidt ist froh darüber, dass das Südufer des Millstätter Sees nicht so verbaut ist wie das des Wörthersees. Nun wollte sie wissen, ob es die Möglichkeit gibt, dass da „wer was machen kann?“ Klinar: „So lange wir hier sind, wird nichts kommen.“ Auf die Bundesforste hätte man zwar keinen Einfluss, allerdings glaube er nicht, dass etwas geplant ist oder passieren soll.
Radweg und fehlende Infrastruktur: Mike Anders kritisierte, dass die Infrastruktur um den See verbesserungswürdig sei, es entlang des Radweges nicht einmal eine Toilette gibt. Zumindest beim WC könnte es bald Abhilfe geben, am Beginn des Radwegs (Südufer) soll eine Toilette eingerichtet werden. Auch die Radwegentwicklung durch den Ort wird weiter forciert.

Ein Schandfleck in Seeboden ist eine ehemals gut gehende Pension, Haus Enzian
die durch die Bankenpolitik der Raika Seeboden vernichtet wurde. Als besonders
wertvoll zu erachten ist ein Wandfresko des bekannten Malers Peter Brandstätter
was eine immensen Wert darstellt.
Auch ist die Lage am Wiesenweg in Puncto Baugenehmigung ungeklärt. Nachdem
es sich um einen Privatweg handelt, ist am Anfang vom Wiesenweg ein Schwarzbau
entstanden - die Wegbreite ist nur 3 Meter.
Wenn man in Seeboden Fremdenverkehr haben will, muss man die kleinen Betriebe
fördern. Die Ausbuchungslage (Vorbuchungen) im Jahre 2009 war auf Grund der
Stammkunden zu 90% ausgelastet(Haus Enzian).