St.Veit an der Glan: On the search to Herwig Kampl...

Herwig ähnelt Alf

Sankt Veit an der Glan: St.Veit an der Glan | Auf der Suche nach Herwig Kampl: 2007 wurde ein bis dato in St.Veit völlig Unbekannter von den BZÖ-Leuten mit einem etwas sonderbaren und nicht unverdächtigen Votum von 100 % zum BZÖ Stadtparteiobmann von St.Veit an der Glan gewählt. Woher kam der illustre Kampl? Wo sind dessen Wurzeln?

Der damals 46-jährige Herwig Kampl war zum Zeitpunkt seiner Wahl schon Leiter des Kärntner Unternehmerservice und war zuvor Generalsekretär der FPÖ in Salzburg, ein für die Landtagswahl 2004 befristeter Posten – nach dem Absturz der FPÖ war für Kampls Job kein Geld mehr vorhanden gewesen.

Das „Kärntner Unternehmer Service“, eine Abteilung des Landes, hatte einst Jörg Haider geschaffen. Er hat sich für den Posten als Leiter interessiert und ist als einer unter mehreren Bewerbern zum Zug gekommen, sagte Herwig Kampl.

Der FPÖ'ler Herwig Kampl hatte kein Problem damit, dass sein Chef, der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider, BZÖ-Bundesobmann war.

Gerüchte über Kampls unkompliziertem Jobwechsel waren damals in Umlauf

Bedingung soll gewesen sein, dass Siegfried Kampl, Herwig Kampls Vater, auf den turnusmäßigen Vorsitz im Bundesrat verzichtet hat. Im Zusammenhang mit seinen Aussagen („Deserteure als Kameradenmörder“, „brutale Naziverfolgung“) wurde Siegfried Kampl auch von BZÖ-Obmann Jörg Haider zum Rücktritt aufgefordert.
Es war vereinbart gewesen , dass der Gurker Siegfried Kampl sein Mandat zurücklegt und aus dem Bundesrat ausscheidet. Der Deal soll auf höchster politischer Ebene eingefädelt worden sein. Herwig Kampls "Versorgung" soll dadurch gewährleistet worden sein. Eine besondere Rolle bei dem Kuhhandel soll Rosemarie Blattl gespielt haben, eine gebürtige Kärntnerin, später FPÖ Politikerin in Salzburg. "Rosmarie hätte ihn zeitlebens unterstützt," meinte Herwig Kampl auf dringliche Nachfragen.

Im Jänner 2010 mutierte der einstige FPÖ-Generalsekretär und zu dem neuralgischen Zeitpunkt St.Veiter BZÖ-Stadtrat zum FPK-Stadtrat.

Mit markigen Sprüchen ("Die Klagenfurter Straße in St.Veit erinnert ihn an einem Vorort von Bukarest"; das Art-Hotel Fuchspalast bezeichnete er unlängst als Frühstückpension) hat sich der Sohn des Gurker Bürgermeisters zumindest in St.Veit als Populist einen Namen gemacht.

Alf, dem er laut vielen St.Veiterinnen und St.Veitern (vor allem auch frisurmäßig) ein wenig ähnelt, stammt von Melmac, Herwig aus Gurk.

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