Viel Tradition am Festabend
Persönlichkeiten aus dem Bezirk erzählen über ihre privaten Weihnachten.
(pp). Für die gebürtige Engländerin Kelly Kainz hat Weihnachten etwas Magisches und Mystisches an sich.
„Bis jetzt habe ich den Weihnachtsbaum immer 14 Tage vor dem Heiligen Abend geschmückt. Am 25. Dezember wurden dann die Geschenke ausgepackt, die Santa Claus über Nacht gebracht hat“, erzählt die Profi-Tänzerin. Sie freut es sehr, dass diesmal das Christkind kommt und sie Weihnachten erstmals gemeinsam mit ihrem Mann Andy und ihrer kleinen Tochter Grace auch nach österreichischer Tradition feiern wird. Heuer wird der Baum kindergerecht geschmückt, mit vielen Engeln und kleinen Figuren.
Besinnliches Fest
Für den Friesacher „Fürsten“ Max Koschitz ist Weihnachten seit jeher ein besinnliches Fest des Friedens und der Freude im Kreis der Familie. „Wenn mir der Duft von frischem Lebkuchen unterkommt, dann erinnert mich das sehr an meine Kindheit“, sagt der Altbürgermeister. Bei Familie Koschitz wird der Baum immer sehr traditionell hergerichtet: „Mit Lebkuchen, Strohsternen und was halt früher so üblich war“, meint Koschitz.
Wenn Sängerin und Komponistin Dagmar Obernosterer zu Weihnachten mit ihrer Familie den Weihnachtsbaum schmückt, steht natürlich eines am Programm: „Wir singen gemeinsam etliche schöne Weihnachtslieder, das gehört einfach dazu“, sagt Obernosterer. Auch bei ihr zu Hause hat der Weihnachtsbaum jedes Jahr das gleiche Aussehen: „Viel Stroh und ausschließlich roter Christbaumschmuck“, betont die Musik-Expertin.
Kind einer Großfamilie
St. Veit‘s Stadtpfarrer Rudolf Pacher, der Weihnachten vornehmlich mit dem Kommen Jesu verbindet, ist in einer Großfamilie aufgewachsen, wo am Heiligen Abend viel miteiander gesprochen und gesungen wurde. „Ein großer Teil des 24. Dezembers ist für Liturgien verplant“ sagt Pacher. Trotzdem bleibt ihm etwas Zeit, um Weihnachts-CDs zu hören. Vor allem aber ist ihm eines an diesem Tag wichtig: „Mit Christus den Menschen nahe sein.“

