Neue Mittelschule stößt auf hohe Zufriedenheit

(hh). Sechs Standorte der Neuen Mittelschule gibt es derzeit im Bezirk, im Herbst kommt Friesach dazu. Bis 2014 sollen alle Hauptschulen auf NMS umgestellt werden. Eine Erhebung ergab nun, dass mehr als 80 Prozent der Schüler und Eltern mit der Neuen Mittelschule zufrieden sind.
„Die hohe Zufriedenheit freut uns. Selbstständiges Lernen und fächerübergreifender Unterricht fördern das vernetzte Denken. Auch das Teamteaching, also zwei Lehrer in einer Klasse in den Hauptgegenständen, hat sich bewährt“, sagt Bezirksschulinspektor Franz Fister. Rückmeldungen und Evaluierungen dienen der NMS, um sich selbst immer wieder zu verbessern. Neu ist heuer das tägliche zehnminütige, selbstständige Lesen –in der Früh, in der kurzen oder in der langen Pause.

Das Leseförderprogramm

„Kinder präsentieren ihr Lieblingsbuch, Eltern oder Schulleiter lesen vor. Weiters sind die NMS mit dem Celeco-Leseförderprogramm, mit dem die Lesefertigkeit verbessert wird, ausgestattet“, so Fister. Am Ende des Schuljahres gibt es einen Lesescreaningtest. Die Schüler lernen auch Präsentationen zu halten. Bei „Wir-Versammlungen“ präsentieren sie zweimal pro Semester Projekten oder Arbeiten, die sie im Unterricht erarbeitet haben“, sagt Fister. Ziel soll es sein, dass die Schüler in der vierten Klasse einen Power Point-Präsentation ohne Probleme zusammenstellen können.
Selbstständiges Arbeiten und Organisieren steht beim NMS-Modell im Vordergrund. Im neuen System ist der Lehrer Coach und Wegbegleiter. Auch für die Lehrer ist die Umstellung von HS auf NMS eine Herausforderung. „Mit zwei Lehrern in den Hauptgegenständen, teilweise auch in den Nebengegenständen, kann man besser auf die verschiedenen Lerntypen eingehen“, so Fister.

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