Filmkritik: Scream 4

(Foto: Google-Bilder)

Zehn Jahre sind seit der letzten grausamen Mordserie in Woodsboro vergangen. Sidney (Neve Campell, Der Seewolf, Kifferwahn) hat sich erholt und widmet sich dem Schreiben. Doch eines Tages, als sie am wenigstens damit rechnet, taucht sie wieder auf – die Geistermaske –und bringt erneut alle zum Laufen und Schreien – freilich (meistens) hoffnungslos. Oft taucht der Serienkiller jedoch zu unglaubwürdig aus dem Nichts auf. Aber das war schon immer so... Der Meister des Schockens, Regisseur Wes Craven (A Nightmare on Elm Street), lässt glücklicherweise Orginalbesetzung und Stil fast gleich. Die Neue, Hayden Panettiere (Die Bucht, Heroes), fügt sich wunderbar ein und bringt der Fortsetzung einen Hauch frischer Eleganz. Vieles bleibt aber beim Alten. Was durchaus Sinn macht. Ironische Anspielungen („Whats your favorite scary movie?“) aus früheren Teilen lösen spöttisches Grinsen aus - bis der Schrei wieder im Halse stecken bleibt. Alte Regeln, gewohntes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem der Mörder nach langen, spannenden Rätseln erst im Schlussakt entlarvt wird. Und es wird vermutlich auch nicht der letzte Schrei gewesen sein! FAZIT: Zum Schreien gut genug! :) (Christian Knittelfelder)

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