Die schönsten Geschichten schreibt das Leben. Zuletzt erlebt beim olympischen Biathlon-Staffelbewerb in Vancouver. Deutschland hatte 2006 sein Sommermärchen - jetzt hat das Murtal auch sein Wintermärchen.
Und das Schönste an dieser Geschichte ist der Hauptdarsteller: Christoph Sumann, 34-jähriger Polizist aus Frojach im Bezirk Murau, ehemaliger Langläufer, nun Biathlon-Held einer ganzen Nation und ein echter Sympathieträger. „Ich schieß und schieß und schieß - und trotzdem ist alles schwarz“, sollte er nach seinem Silberlauf in´s Mikro sagen. Auch seine Kollegen haben zu diesem Zeitpunkt wohl schon schwarz gesehen.
Bekanntlich haben Märchen aber immer ein Happy End - so auch für den 34-jährigen Frojacher, der läuft wie eine angeschossene Milchkuh.
Zweimal Olympisches Silber, nachdem Sumann vor zwei Jahren kurz davor stand alles hinzuschmeißen, seine Sportlerkarriere ein für allemal zu beenden. Bis Freunde und seine Familie ihn überredeten, doch noch einmal das Gewehr zu schultern...
Das Ergebnis dieser Überredungskunst ist nun weithin bekannt. Und auch das haben Märchen an sich: Mitstreiter, die den sympathischen Helden unterstützen.
Autor: Stefan Verderber







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