Die Gegner des Straßenausbaus kontern seit Kurzem mit Unterschriften von Wirtschaftstreibenden, die entlang der geplanten Trassenführung der S 36/S 37 angesiedelt sind und wollen damit bekunden, dass es auch vonseiten der Wirtschaft kein einstimmiges Ja zum Ausbau gibt.
Unterdessen verzögert sich der Baustart der S 36 einmal mehr, weil es noch keinen gültigen UVP-Bescheid für den vierspurigen Ausbau von Judenburg nach St. Georgen gibt. Auch die bereits im Herbst 2009 beabsichtigte Verlegung der Mur bei Unzmarkt musste wieder verschoben werden, weil die hierfür notwendigen Bescheide noch nicht vorliegen.
Langsam aber sicher kommen hier und da Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Bestrebungen für einen Ausbau auf. Können die massiven Widerstände überwunden werden und wie geht es im Thema
S 37 weiter? Dort dürfte man dem Vernehmen nach wieder bei Null anfangen.
Befürworter des Schnellstraßenausbaues durch das Murtal in Richtung Kärnten befürchten bereits, dass dem Projekt ein ähnliches Schicksal wie der Trasse durch das Ennstal beschieden ist.
Zurzeit ist nicht wirklich absehbar, wie lange das Geld für den Straßenausbau noch für diesen Zweck gewidmet bleibt. Zudem ist zu bedenken, dass jede Verzögerung und Umplanung auch Geld kostet.
Autor: Wolfgang Pfister







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