Das Vernetzungsprojekt mit dem Namen „IN2WOOD“ wird vom Holzcluster Steiermark koordiniert. Die Zusammenarbeit zwischen sechs europäischen Holzregionen hat das gemeinsame Ziel, die Erwerbs- und Lebensquellen im ländlichen Raum zu sichern.
„Eine wesentliche Stoßrichtung von IN2WOOD wird aus steirischer Sicht die Errichtung und Stärkung von Netzwerken im südosteuropäischen Raum sein, um den steirischen Betrieben weitere Absatzmärkte und Firmenpartner zu erschließen. Unser Fokus wird dabei auf Tschechien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Ungarn liegen“, erklärt LAbg. Dipl.-Ing. Heinz Gach, Aufsichtsratsvorsitzender des steirischen Holzclusters.
In der ersten Februarhälfte 2010 fiel in Zeltweg der Startschuss für das Projekt. Es geht darum, für den Forst- und Holzsektor Antworten und Strategien auf zukünftige Anforderungen, wie z. B. den Klimawandel oder den Erhalt und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit zu finden. Bis zum Ende des Projekts im Juni 2012 sollen ein Maßnahmenplan und eine Reihe von Pilotkonzepten vorliegen.
Auch Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann freut sich darüber, dass ein so hoch dotiertes EU-Projekt in die Steiermark geholt werden konnte: „Die Steiermark hat mit 4,3 Prozent die höchste regionale Forschungs- und Entwicklungsquote Österreichs und ist damit europafähig.“
Der Forst- und Holzsektor ist mit rund 55.000 Arbeitnehmern aus Branchensicht gesehen einer der größten Arbeitgeber in der Steiermark und auch im Murtal ein großes Thema.
Autor: Wolfgang Pfister







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