Franz Galler
Was für Österreich und den Rest der Welt das Neujahrskonzert im Wiener Musikvereinssaal ist, ist für die Obersteiermark das traditionelle Neujahrskonzert der Jungen Philharmonie unter Dr. Michael Lessky in der Greimhalle St. Peter am Kammersberg.
Mit schwungvollen Werken von Benjamin Briten, Giachino Rossini, Johann Strauß „Leichtes Blut“, „Du und Du“ – Walzer aus der Operette „Die Fledermaus“, Eduard Strauß, George Bizet, Leonard Bernstein u.a. wurden die vielen Konzertbesucher am frühen Abend des Neujahrstages auf das neue Jahr eingestimmt.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Sopranistin Simona Eisinger, sie sang u.a. „Je dis que rien m´epouvante“, eine Arie der Michaela aus „Carmen“. Die Nachwuchsmusiker der Wiener Philharmoniker bedankten sich beim Publikum für dessen Applaus mit dem weltbekannten Walzer „An der schönen blauen Donau“ und dem „Radetzky -Marsch“.
Mit Stefan Leitner wirkte erstmals ein Musiker aus der Gemeinde St. Peter am Kammersberg in den Reihen der Jungen Philharmonie beim Neujahrskonzert mit.
Stefan Leitner ist schon seit vielen Jahren als großes Talent bekannt und hat bei Blasmusikkonzerten schon auf sich aufmerksam gemacht. Das Konzert wurde vor 8 Jahren erstmals vom damaligen Bürgermeister Walter Perner ins Leben gerufen und ist seither ein fixer Bestandteil im Musikprogramm am Neujahrstag in St. Peter am Kammersberg.
Überaus positiv zum Konzert äußerte sich Bezirkshauptmann Dr. Wolfgang Thierrichter: „Ich bin überaus glücklich, dass es im Bezirk Murau ein derartiges Konzert gibt, zusätzlich zu den großen Kulturangeboten im Bezirk. Ich gratuliere der Marktgemeinde St. Peter und Bürgermeisterin Sonja Pilgram, dass sie dieses Kulturereignis zustandebringen“.
Für Monsignore Klement Moder aus Murau war es spannend zu erfahren, wie deutlich man die einzelnen Instrumente aus dem gesamten Orchester heraushört. Erstmals beim Neujahrskonzert in St. Peter war auch Franz Valencak, Chorleiter in Oberwölz, für ihn war das Konzert ein großartiges Kulturereignis auf höchstem Niveau. Auch viele weitere Besucher des Konzertes äußerten sich überaus positiv, so auch Hans Gappmaier aus Tamsweg, der mit seiner Tochter Florentina das Konzert erstmals besuchte und nächstes Jahr mit seiner gesamten Familie wiederkommen will.
Viele Besucher kamen auch aus Judenburg angereist, angeführt von der Judenburger Bürgermeisterin Grete Gruber und der Landtagsabgeordneten Gabi Kolar.
Einer, der am Zustandekommen der Jungen Philharmonie maßgeblich mitgewirkt hatte, war der Landesdirektor der UNIQA Versicherung Fritz Trafler. Am Neujahrstag freute er sich mit seiner Gattin Irma über das Geschenk dieses Konzertes und den Erfolg der Jungen Philharmonie.
Dirigent Dr. Michael Lessky sagte nach dem Konzert, dass die Junge Philharmonie aus mehr als 300 aktiven Musikern bestehe, die in Wien Musik studieren. Sie kommen aus allen Teilen der Welt. Viele kommen nach 3 bis 4 Jahren zu den Wiener Philharmonikern, die das Neujahrskonzert in Wien bestreiten.
Im kommenden Jahr wird es das nächste Neujahrskonzert in der Greimhalle geben, dies versprachen bereits die Verantwortlichen.







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