WOLFGANG PFISTER
Zu den weiterführenden Diskussionen rund um den Erlass einer 7,5-Tonnen-Beschränkung auf der B114 nahm Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder Stellung. Im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten hat die Verkehrsabteilung des Landes in vielen Fällen Anrainern in ihren Gesuchen und Bedürfnissen bereits helfen können. „Einem Aufruf zur Gesetzeswidrigkeit, wie es die SPÖ nun fordert, werde ich nicht Folge leisten. Sämtliche Voraussetzungen für den Erlass einer 7,5-t-Beschränkung sind negativ und darüber ist die SPÖ in vollem Umfang in Kenntnis gesetzt worden, dennoch werden hier fortwährend Informationen wider besseres Wissen in Umlauf gesetzt und die Bevölkerung damit bewusst hinters Licht geführt“, stellte Edlinger-Ploder klar.
Sollte ein Erlass einer 7,5-t-Beschränkung möglich sein, sei sie als verantwortliche Verkehrslandesrätin sogar verpflichtet, diese zu erlassen. Wenn eine solche Voraussetzung nicht gegeben wäre, wie das durch die Gutachten dokumentiert werde, dürfe sie gar keine solche Beschränkung erlassen, so Kristina Edlinger-Ploder.
Das pikante an der Sache: Sowohl rote als auch schwarze Bürgermeister hatten dies mit Unterstützung der heimischen Landtagsabgeordneten in einer Resolution gefordert.
Dazu Bgm. Heinz Wilding: „Obwohl eine Resolution - unterstützt durch die Unterschriften aller Bürgermeister der gesamten Region - schon eine große Willensbekundung darstellt, ist die Handlungsweise vonseiten des zuständigen politischen Büros und der entsprechenden Fachabteilung leider nur auf Gutachten, Statistiken und Vergleichsdaten aufgebaut. Sicherlich lässt sich mit Zahlen und Daten am leichtesten argumentieren, jedoch treffen solche statistischen Daten nicht auf alle Gebiet gleich zu, da das Pölstal topografisch gesehen keinesfalls als Transitstrecke geeignet ist.“
In einer Zeit der Regionalisierung habe sich das Pölstal für die Ausrichtung und Schwerpunktsetzung in der kleinregionalen Entwicklung für Gesundheit, Lebensqualität und Erholung ausgesprochen. Durch diese positive Positionierung hätten viele Gemeinden Projekte für Gesundheit und den Ausbau der touristischen Attraktivität begonnen.
„Ich werde alle Möglichkeiten prüfen und sicherlich weiterkämpfen“, so Heinz Wilding.







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