Großkirchheim: Bürgermeister Suntinger verschenkt Gemeindeeigentum an Bauunternehmer
Auf einem Areal von 4 ha (!) wird in der 1450-Seelen-Gemeinde Großkirchheim für 4 Millionen Euro (!) eine Freizeitanlage gebaut. Dieses überdimensionierte und sündhaft teure Projekt ist nicht nur ein weiterer Beweis für den Größenwahn unserer aktuellen Landesregierung, es zeigt auch, dass manche blaue Bürgermeister noch immer nicht kapiert haben, dass ihre Parteifreunde in Klagenfurt das ganze Land nachhaltig ruiniert haben. Auch für die Kommunen sind jetzt keine Gelder mehr da und die Folgekosten von solchen gigantischen Prestige-Projekten treiben die Gemeinden in die Schuldenfalle.
Jetzt sorgt Bürgermeister Suntinger auch noch für einen Eklat, indem er den Schotter aus der Baugrube an den ortsansässigen Bauunternehmer verschenkt. Für geschätzte 30.000 Euro haben Fürstauers LKWs angeblich bereits Schotter abgebaut und zum Teil schon in Straßenprojekte verbaut. Es könnte sich hier um den Tatbestand eines Missbrauchs seitens des Bürgermeisters zu Lasten der Gemeinde handeln.
Eine Sachverhaltsdarstellung der Grünen liegt bereits der Gemeindeabteilung in der Landesregierung zur Klärung vor. Auch soll die Bezirkshauptmannschaft in Spittal klären ob für den Abbau des Schotters nicht eine bergbaurechtliche Genehmigung vorzuliegen hat.
Auch für die schwarze Gemeinderatsfraktion in Großkirchheim besteht Klärungsbedarf in dieser Causa. Eine Postwurfsendung kritisiert Suntingers Verschenkaktion und deckt auf, dass es hierfür keinen Gemeinderatsbeschluss gab. Laut Aussendung wurde tagelang von mehreren LKWs Material abtransportiert, dass augenscheinlich an zwei öffentliche Baustellen geliefert wurde.
Die Vorgangsweise in Großkirchheim fügt sich in ein erschütterndes Gesamtbild ein: Im Mölltal gibt es nicht nur fragwürdigste Umstände in dem Großkirchheimer Millionen-Projekt. In der Gemeinde Lurnfeld wird ein psychiatrisches Pflegeheim ausgerechnet auf einem Hektar Scheuchgrund gebaut. Drei Kilometer weiter entsteht eine überdimensionierte Kletterhalle für 2,1 Millionen auf dem Grund des FPK-Bürgermeisters – und das gleich neben dem, mit Steuergeld gebauten, Spar-Markt. Wir sind hier auf dem besten Weg, als Scheuchtal zum Selbstbedienungsladen für blaue Bonzen und ihre Freunde zu verkommen.

Toll, daß du dich so für die Umwelt einsetzt!