ÖKO & MORE: Grün-gelbes Kleid für Bezirk
Leibnitz: Leibnitz | Die Verpackungssammlung startet mit ÖKO & MORE im
Bezirk Leibnitz in eine neue Ära.
Gleich vorweg: Für den Bürger ändern sich weder der Abholintervall noch die Kosten. Trotzdem handelt es sich um eine gravierende Neuerung, was das Sammeln der Leichtfraktion im Bezirk Leibnitz betrifft. Der Bezirk Leibnitz erhält bis Ende März 2012 – gestartet wurde bereits Anfang Jänner – ein neues grün-gelbes Kleid für die Verpackungssammlung vom Regionalunternehmen ÖKO & More. Konkret geht es dabei um die gesamte Sammlung der Haushaltsverpackungen im Bezirk Leibnitz und die Sammlung von Verpackungen aus Gewerbebetrieben.
Kooperation mit Wagna
Das Team rund um die beiden ÖKO & MORE-Geschäftsführer Ulrike Poscharnegg-Kriebernegg und Josef Trummer zeigte sich bei einer Projektpräsentation in Wagna (ist Kooperationspartner) voll motiviert und betrachtet die neue Aufgabe als Herausforderung. „In neun Gemeinden sowie in der Marktgemeinde Wagna und in der Stadtgemeinde Leibnitz haben wir bereits vor dem Jahreswechsel die neuen Behälter aufgestellt.“
Die Marktgemeinde Wagna tritt als Kooperationspartner von ÖKO & MORE auf, und übernimmt die Müllsammlung in ihrer Gemeinde nach wie vor mit ihrem gemeindeeigenen Müllsammelfahrzeug. „Wir ersparen uns dadurch einiges“, freut sich Bgm. Peter Sunko auf die Zusammenarbeit mit dem Regionalunternehmen. Gemeinsam mit dem Auftraggeber ARA AG und dem früheren Regionalpartner hat ÖKO & MORE vereinbart, dass in allen weiteren Gemeinden bis Ende März 2012 die Aufstellung der neuen Behälter sowie der Abzug der alten Behälter Zug um Zug erfolgt.
250.000 Euro Investition
„Falls es Probleme gibt, bitten wir um telefonische Kontaktaufnahme“, sind die beiden Geschäftsführer um einen reibungslosen Ablauf bemüht. Für die Anschaffung der neuen Behälter (übrigens österreichische Produkte aus Kärnten und Osttirol) wurde ein Investitionsvolumen von rund 250.000 Euro in die Hand genommen.
Bgm. Wolfgang Neubauer, Abfallwirtschaftsverbandsobmann, ist mit der Sammelmoral im Bezirk zufrieden und appeliert weiterhin im Sinne der Umwelt Müll zu trennen und zu vermeiden. Denn wird der Müll schlecht getrennt, werden die anfallende Kosten in der Folge notgedrungen auf den Bürger umgewälzt.
Autorin: Waltraud Fischer
