Ein Nest für Kinder

Besonders die Kinder freuten sich über den Spatenstich für das „Kindernest“.

Zum offiziellen Spatenstich des neuen Heilpädagogischen Kindergartens lud man jüngst in die Klaus-Ziegler Allee nach Deutschlandsberg. Bgm. Josef Wallner konnte dazu neben vielen Kindern des heilpädagogischen Kindergartens sowie dem Team rund um Ilse Gerstendörfer zahlreiche Ehrengäste, darunter LR Elisabeth Grossmann, Vizebgm. Anton Fabian, Vizebgm. Bernd Köck, den Vorstandsdirektor der SG Ennstal, VDir. Wolfram Sacherer, und Architekt Gernot Ritter begrüßen.

Nachdem die bestehenden Räumlichkeiten des Heilpädagogischen Kindergartens am Dr. Hans Kloepferweg nicht mehr den modernen Anforderungen eines heilpädagogischen Kindergartens ensprechen, wurde im vergangenen Sommer von der Landesregierung festgestellt, dass eine künftige Bewilligung als heilpädagogischer Kindergarten nicht mehr erfolgen kann und damit ein Neubau erforderlich ist. Mit Unterstützung des Landes Steiermark und im Auftrag der Stadtgemeinde Deutschlandsberg wird die Siedlungsgenossenschaft Ennstal nun das „Kindernest“ errichten.

„Der neue heilpädagogischer Kindergarten soll dafür sorgen, dass Integration schon im Kindergarten beginnt und er veranschaulicht, dass der Integrationsgedanke lebt“, erklärt Bgm. Wallner.
Besteht der heilpädagogische Kindergarten derzeit aus einer Stammgruppe mit sechs Bescheidkindern, einer Integrationsgruppe mit fünf Bescheidkindern und einer Integrativen Zusatzbetreuung, so wird der neue zeitgemäß drei Integrationsgruppen beinhalten. Der vom Architekturbüro Hofrichter/Ritter entworfene Bau symbolisiert durch seinen Nestcharakter die Geborgenheit und Behutsamkeit, die der neue Kindergarten bieten soll.
„Mit dem heutigen Spatenstich wurde ein Grundstein für ein großartiges Gebäude gelegt, welches sowohl elemantare Bildung als auch Integration ermöglicht. Ich freue mich, wenn dieses nach den modernsten Aspekten errichtete Gebäude mit Leben gefüllt wird“, betont LR Grossmann und sie verweist darauf, nicht das Trennende, sondern das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen.
Nach der Segnung durch Pfarrer Michael Riemer ließ man den Festakt bei einem Imbiss gemütlich ausklingen.

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