AMS: 2012 wird ein stagnierendes Jahr

Legte seine letzte Bilanz vor: Mitte des Jahres tritt AMS-Chef Josef Sibitz in den Ruhestand

„Die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt reichte in den letzten beiden Jahren nicht aus“, so Josef Sibitz zur aktuellen Situation. „Kärnten hinkt im Bundesvergleich noch immer hinterher.“
Noch immer gibt es in Kärnten um rund 1.400 Arbeitsplätze weniger als vor der Krise 2008. „Wir haben vor allem Männerarbeitsplätze in der Produktion verloren“, so der Chef des Arbeitsmarktservice. Mit einer Arbeitslosenquote von 8,9 Prozent – 20.136 Personen sind als arbeitslos gemeldet – liegt Kärnten am vorletzten Platz vor Wien.
Auch für heuer bremst Sibitz jegliche Euphorie. „Die Aussichten sind nicht besonders rosig“, ist er sich sicher. Er rechnet mit ungefähr 800 Personen mehr, die heuer als arbeitslos gemeldet sein werden. „Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 9,2 Prozent.“ Damit wird 2012 das zweitschlechteste Jahr (nach 1996), seitdem es Aufzeichnungen gibt.

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