SPÖ-Kärnten: FPK-Idee nach Zusammenlegung der Sportdachverbände ist ein Solidaritätsbruch mit 1300 Sportvereinen
Tiefnig: Landesförderung der Dachverbände kommt ausschließlich den Sportlerinnen und Sportlern zugute.
„Wen FPK-Dörfler erneut den Versuch unternimmt und die Zusammenlegung der drei Sportdachverbände fordert, sei ihm erneut gesagt, dass dies bereits einmal passiert ist, nämlich 1934“, kritisiert SPÖ-Sportsprecher LAbg. Alfred Tiefnig den Mangel an Solidarität. Erst kürzlich wurden bei einem runden Tisch Dörflers Anschuldigungen, wonach die Subventionen für die Verwaltung der drei Dachverbände genützt würden, entkräftet. Die Förderungen des Landes für alle drei Dachverbände machen etwa 7,8 Prozent des Gesamtsportbudgets des Landes aus. „Diese Mittel fließen zur Gänze in die Betreuung von über 1300 Sportvereinen“, stellt Tiefnig klar.
Kärntens Sportlerinnen, Sportler und die Vereine müssen weiter auf die Unterstützung durch die drei Dachverbände vertrauen können und dürfen keinesfalls den Launen eines einzigen machtbesessenen Politikers ausgesetzt werden, mahnt Tiefnig abschließend.

Eine Offenlegung der Verwaltungskosten der drei Dachverbände und der Kosten für allfällige Dienstfahrzeuge wäre schon interessant.
Beim Bundesheer, bei der Polizei usw wird durch Reduzierungen von Verwaltungsebenen eingespart. Wieso kann man nicht bei den Dachverbänden auch dafür sorgen, dass mehr Geld direkt in die Sportförderung und somit direkt dem Sport zugute kommt.
Selbstverständlich muss auch diese Diskussion erlaubt sein.
Wenn jetzt schon alle Mitteln direkt für den Sport eingesetzt werden, so möge LAbg Tiefnig auch erläutern, von wem die hauptberuflichen Funktionäre bei den drei Dachverbänden und deren Dienstfahrzeuge finanziert werden.