Umfrage: Die FPK bricht weg!

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Erdrutsch in Kärnten: FPK verliert mehr als die Hälfte der Wähler – ÖVP, Grüne und „BZÖ neu“ profitieren.

Seit Ende letzten Jahres blieb in der Kärntner Politik wahrlich kein Stein mehr auf dem anderen: Budgetdramatik, Hypo-Beinahe-Konkurs und Abspaltung der Kärntner Freiheitlichen vom BZÖ haben Kärntens politische Landschaft offenbar nachhaltig erschüttert. Und folgt man einer topaktuellen Umfrage, die von der ÖVP in Auftrag gegeben wurde, dann findet dieser Tage als Konsequenz dieses Erdbebens ein politischer Tsunami in Kärnten statt.
Bei der „klassischen“ Sonntagsfrage – wen würden Sie nächsten Sonntag bei Landtagswahlen wählen – stürzt die FPK von 45,5 % (2009, damals noch als BZÖ) auf nur mehr 19–21 Prozentpunkte ab. Damit bestätigt sich ein Trend, den andere Umfragen – u. a. in der „Kleinen Zeitung“ – direkt nach dem Uwe Scheuch-Umsturz im Jänner angedeutet hatten, auch im März 2010. Immerhin 12–14 Prozent würde aktuell ein „BZÖ neu“ – unter der Führung von Josef Bucher – einfahren. Nur minimal von der blauen Krise profitieren konnte die SPÖ, die auf 30–32 Prozent leicht zulegen würde (bei den letzten Landtagswahlen hatten die Roten jedoch mit 28,6 % ihr schlechtestes Ergebnis aller Zeiten).
Maximal profitieren würden Rolf Holubs Grüne – sie kämen auf 8–10 Prozent (2009: 5 %) – und die ÖVP unter Josef Martinz, die jetzt bei Landtagswahlen satte 22–24 Prozent einfahren würde (2009: 16,5 %).
Durchgeführt wurde die Untersuchung von 3. bis 5. März vom M & R Institut für Marktforschung und Regionalumfragen in Wien. 500 Telefoninterviews wurden absolviert, die Schwankungsbreite liegt bei maximal +/- 4 Prozent.

Budget ist Nr. 1
Auf die Frage „Worum sollte sich die Politik in Kärnten in nächster Zeit besonders kümmern“ nannten
26 Prozent aller Befragten „Budget sanieren/Keine neuen Schulden“,
22,8 % „Arbeitsplätze schaffen/sichern“,
jeweils 8,8 % „Zusammenarbeit der Parteien verbessern“ bzw. „Wirtschaft stärken“.
Lediglich 4 % nannten „Skandale/Hypo aufklären“,
3,8 % „Bildung/Schule/Kindergarten“,
2,8 % „mehr Ehrlichkeit in der Politik“ und
2,6 % „Image Kärntens verbessern“ – das „Schlusslicht-Thema“.
16,2 % trauen der ÖVP, 11,0 % der SPÖ, aber nur 4,4 % der FPK zu, eine kompetente Wirtschaftspolitik zu machen.

Uso

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2 Kommentare zum Beitrag
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christopher slug aus Villach am 24.03.2010 um 12:32 Uhr  
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Gerhard Mitterling aus Obervellach am 25.03.2010 um 21:25 Uhr  
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