ÖVP Martinz opfert für Machterhalt jedes Verantwortungsbewusstsein
Verteidigung des 12 Millionen Honorars für seinen Freund Dietrich-Birnbacher und bedingungslose Unterwerfung gegenüber FPK bestätigen Rolle von Martinz realitätsfremden Steigbügelhalter.
Scharfe Kritik übt der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, LHStv. Peter Kaiser, an den Aussagen von ÖVP-Obmann Josef Martinz im ORF-Sommergespräch.
„Das unverschämte 12 Millionen Euro Honorar für ein sechseitiges Gutachten seines Freundes Dietrich Birnbacher zum Hypo-Verkauf noch immer zu verteidigen, während der ÖVP-Obmann den ungerechten Sparmaßnahmen der FPK vor allem im Sozialbereich zustimmt, spricht Bände“, stellt Kaiser fest.
Der ÖVP gehe es schon lange nicht mehr darum, die Anliegen der Menschen zu vertreten, sondern nur darum, in von der FPK vorgelebten „part of the game“-Manier Pfründe zu sichern, Freunderlwirtschaft und Klientelpolitik für Großverdiener zu betreiben. „Dafür wirft Martinz auch die Grundsätze der ÖVP über Bord“, so Kaiser.
Darüber und über seine seiner Mitverantwortung für das Hypo-Debakel sowie über das skandalöse Birnbacher-Honorar könne der ÖVP-Obmann auch mit seinen Schuldzuweisungen und nach monatelangem Dornröschenschlaf angekündigten Schadenersatzansprüchen gegenüber der BayernLB nicht hinwegtäuschen.
„Die ÖVP Kärnten erliegt mehr und mehr der gefährlichen Verführung der Macht, die bei Martinz über jedes Verantwortungsbewusstsein zu siegen scheint“, so Kaiser abschließend.