„Horten-Arena“ ist nun die Nummer 1
Das lange Warten in der Hallenbad-Frage hat ein Ende: Bürgermeister steht nun klar hinter dem Projekt „Horten-Arena“.
In der Hallenbad-Frage zeichnet sich eine baldige Lösung ab. Mitte August soll das Projekt „Horten-Arena“, eine Eis- und Mehrzweckhalle gegenüber Minimundus, mit dem geplanten Zeitablauf der Öffentlichkeit präsentiert werden. Politisch scheinen die Würfel mittlerweile gefallen zu sein: Bürgermeister Christian Scheider (FPK), der bislang eine Kombination aus Hallenbad und Eishalle am Messegelände favorisierte, hat seine Meinung geändert: „Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich den Standort gegenüber Minimundus präferiere.“ Warum der plötzliche 180-Grad-Schwenk? „Wenn man alles abwägt, wäre der Standort aufgrund der Parkplatzmöglichkeiten, der Seenähe und der Autobahnanbindung einfach die sinnvollste Lösung, und: Die Stadt Klagenfurt braucht eine rasche Entscheidung.“
„Ostbucht braucht Erholung“
Auch das Projekt Hallenbad in der Ostbucht (mit Investor Wund) ist für Scheider gegessen – für ihn heißt „der richtige Kompromiss Minimundus“, denn: Auch dort hätten Urlauber eine „gute Schlechtwetteralternative, die in zehn Minuten zu Fuß erreichbar ist.“ Eine weitere Verbauung der Ostbucht kommt für den Bürgermeister nicht mehr in Frage: „Die Ostbucht braucht eine Erholung, muss entlastet werden. Eine Verbauung würde zu einem massiven Aufschrei in der Bevölkerung führen“, ist sich Scheider „nach vielen Gesprächen mit den Klagenfurtern“ sicher. Auch von der Finanzierung her scheint die „Horten-Arena“ die beste Variante. Für die Eishalle gibt es von Seiten des KAC bereits Sponsoren, das angrenzende Hallenbad müsste die Stadt selbst „derheben“. Scheider: „Ich warte jetzt nur noch auf grünes Licht für das Projekt Eishalle, dann kann es losgehen“, so der FPK-Politiker, der im Klagenfurter Stadtsenat von einer „breiten Unterstützung“ für das Minimundus-Projekt ausgeht. „Ich rechne mit einer überwiegenden Mehrheit.“
Autor: Sandra Glanzer
