Kriegsrelikte in Kärnten
26 Tonnen Kriegsmunition entschärfte das Bundeskriminalamt im vergangenen Jahr in Österreich. Das gibt Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bekannt (am Foto mit Fachinspektor Wolfgang Korner, li., und dem Leiter des Büros für Entschärfung und Entminung).
Die größte Menge an gesicherten Bomben und Kriegsmunition wurde in Kärnten gefunden. Mit rund 6,86 Tonnen führt Kärnten das Bundesländerranking an. Schlusslicht ist Vorarlberg mit gerade einmal 21 Kilogramm.
Vor allem in den Kärntner Seen tauchten die Experten nach den Kriegsrelikten – und wurden auch fündig: 5,9 Tonnen wurden aus dem Weißen-, Ossiacher-, Läng- und Millstätter See gefischt. In der Zahl enthalten sind die Funde in der Ybbs in Niederösterreich.
