RB Knittelfeld lud Ronald Barazon zum Vortrag ins Schloss Gabelhofen ein
„Kostbares hinter Schloss und Riegel“ lautete das Motto der Einladung der RB Knittelfeld in das Schloss Gabelhofen.
wolfgang.pfister@murtaler.at
Riesenandrang herrschte am 15. September im Schloss Gabelhofen, wo Ronald Barazon im Friedrich-Nietzsche-Saal einen Vortrag zum Thema Staatsschulden und dem Vermächtnis der Krise hielt.
RB-Geschäftsleiter Josef Bichler begrüßte die zahlreichen Gäste und den Referenten im vollbesetzten Saal und wünschte einen informativen Abend.
Für diesen sorgte der Referent dann in unterhaltsamer Weise. Von begründeten und unbegründeten Ängsten und der Tatsache, dass wir uns gerne fürchten, auch vor Dingen, die letztendlich gar nicht eintreten, war ebenso die Rede wie von Staatsschulden, die niemanden wirklich weh tun würden und dem daraus resultierenden Szenario, sollte der Staat all seine Schulden zurückzahlen.
Wann es zur Inflation kommt und wann Staatsschulden wirklich zur Gefahr werden? „Wenn der Staat schon so viele hat, dass er keine neuen mehr machen kann“. Barazon brachte die unbegründeten Ängste pointiert auf den Punkt, in dem er das Verhalten der Menschen in einigen Situationen sprichtwörtlich durch den Kakao zog.
„Wir brauchen immer Wachstum, wenn wir kein Wachstum haben, bricht alles zusammen“. Nur mit Wachstum würde die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung stimmen.
Im Anschluss auf die darauf folgende Podiumsdiskussion lud die Raiffeisenbank Knittelfeld die Besucher des Vortragsabends zu einem großzügigen Buffet in der Art Galerie des Schlosshotels ein. Beim Smalltalk hatten die Gästen noch ausgiebig Gelegenheit, mit dem Vortragenden zu plaudern.
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