NOTABENE: Individueller Pensionsantritt

von Wolfgang Pfister aus Judenburg | am 01.09.2010 | 357 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 0 Bilder

Die Regierung weiß nicht mehr, wie sie den Sozialstaat künftig finanzieren soll und plant Einschnitte auf (fast) allen Ebenen. Betroffen von den Auswirkungen des notwendigen Sparkurses werden auch die Pensionisten sein. Für die Altersgruppe über 50 schaut es generell nicht sehr rosig aus. Einerseits wird ständig von einer Erhöhung des Pensionsalters geredet, andererseits sind die Jobchancen, die diese Altersgruppe heute vorfindet, mehr als begrenzt. Die Aussicht, ab dem 50. Lebensjahr als Dauerarbeitsloser zu enden, ist sicher größer als die Chance, noch einen passenden Job zu finden.
Deshalb sollten die Regierer über ein flexibleres Pensionsantrittsmodell nachdenken. Zwischen 50 und 70 Jahren sollte jeder selbst wählen können, wann er in den Ruhestand treten möchte. Wer früher geht, muss sich dabei natürlich mit einer Mindestpension anfreunden können, wer später aus dem Arbeitsleben ausscheidet, bekommt eben mehr.
Arbeitslose zu finanzieren kostet sicher nicht viel weniger als Ruheständlern ein staatliches Einkommen in Form einer Pension zu bescheren.
Ansätze dafür waren ja bereits in der sogenannten „Hacklerregelung“ vorhanden. Entscheidend für den Pensionsantritt sollten auch künftig die Beitragsjahre der Pensions-Aspiranten sein.

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