MARGINALIEN
Zwei "Leichen" in der Stadt
In Judenburg rauchen die Köpfe. Nach unzähligen Ideen, Plänen und nicht umgesetzten Projekten wollen die Stadtverantwortlichen gemeinsam mit der Wirtschaft einen neuerlichen Anlauf zur Belebung der Innenstadt nehmen. Kein leichtes Unterfangen, wie sich in zahlreichen anderen Städten mit dem selben Schicksal zeigt.
Der Verein "Netzwerk Stadt" will sich besonders um die Reanimation der beiden riesigen "Leichen", den seinerzeitigen Shopping-Tempeln von Kastner und Leiner, widmen. Erst kürzlich wurde im Gemeinderat ein Pilotprojekt abgesegnet. No na, was sollte der Gemeinderat auch dagegen haben, dass Wirtschaftstreibende in der Innenstadt investieren? Wer das sein soll, weiß aber offensichtlich noch niemand.
Konkreter geht es da schon in der Judenburger Kaserngasse zu. Hier engagiert sich der Teufenbacher Unternehmer Mag. Heinz Bartelmuss (IBS) im Rahmen seiner Investition in zwei Stadthäuser um eine Belebung, worüber man sich in Judenburg klarerweise sehr freut. Ebenfalls eine Aufwertung erfährt der Hauptplatz nach der Finalisierung der Um- und Ausbauarbeiten der Raiffeisenbank Judenburg.
Werden in Judenburg darüber hinaus weiterhin nur Pläne geschmiedet oder endlich auch Nägel mit Köpfen gemacht?
Autor: Wolfgang Pfister

