Streit um das Eishallendach
Dringlichkeitsantrag der Grünen & Alternativen im Hartberger Gemeinderat.
Mit einem Dringlichkeitsantrag versuchten die Grünen & Alternativen in der jüngsten Sitzung des Hartberger Gemeinderats das Thema Erhaltung des Dachs neu anzufachen. Inhalt des Antrags, der schließlich einstimmig dem Finanz- und Wirtschaftsausschuss zugewiesen wurde: Das Dach solange zu erhalten, bis die weitere Verwendung des Areals rund ums HERZ und das Projekt Campus hinreichend geplant bzw. verwertet sind. In diesem Planungszeitraum sollte die Dauer der jährlichen Eiszeit verlängert werden, damit ein regulärer Eishockey-Meisterschaftsbetrieb möglich ist. Der Zuweisung voraus ging eine längere Diskussion, in der sich schließlich alle Fraktionen für die Suche nach einer sinnvollen Lösung für den Eishockeyverein und die Stocksportler aussprachen.
Angst aus den Köpfen
Erstmalig intensiver diskutiert wurde auch das Thema Gemeindestrukturreform. Grundlage dafür war ein Brief seitens der Gemeinde an die Vertreter des Landes, in dem seitens der Stadtgemeinde „Vereinigungsbereitschaft“ mit den Gemeinden Hartberg Umgebung, Greinbach und St. Johann in der Haide signalisiert wird. „Wir würden durch die Bildung einer größeren zentralen Verwaltungseinheit (im Sinne einer Stadtgemeinde über 10.000 Einwohner) wesentliche Vorteile und Zukunftspotenziale in den verschiedensten Bereichen, insbesondere aber bei den anfallenden Verwaltungs- und Infrastrukturkosten, der Raumordnung bzw. der Flächenwidmung und den für Maßnahmen verfügbaren Mitteln sehen“, so wörtlich im Brief. Gemeinderat Heinz Damm wünschte sich mehr „Intensität und Dynamik sowie eine breitere Basis“ bei den Verhandlungen, für Bgm. Pack ist es wichtig „die Angst aus den Köpfen der Menschen zu bringen.“
Millionen beschlossen
Einstimmig beschlossen wurde die Flüssigstellung der im Voranschlag 2012 vorgesehenen Geldmittel als Abgangsdeckung für die HSF Hartberg Sport- und Freizeitbetriebe in der Höhe von 714.000 Euro (u. a. HERZ, Stadion und Museum) sowie die HSI Hartberg Standortentwicklung und Immobilien Gesellschaften in der Höhe von rund 7,35 Millionen Euro. Darin enthalten sind u. a. Projekte wie der neue Bauhof, die Alleegasse und das Schloss.
