Riesige Chance für die Region
Mit voller Kraft für die Wirtschaft in der Region lautet das Motto von Wirtschaftskammer-Regionalstellenobmann Sigi Breiner. Persönliche Kontakte mit dem Handelsdelegierten der Österreichischen Wirtschaftskammer in der Slowakei, Patrick Sagmeister, führten nun dazu, dass der Kammerobmann den Bezirk Hartberg in der Regionalkammer Bratislava der Slowakischen Handels- und Industriekammer (SOPK) präsentieren konnte.
Begleitet wurde er dabei vom Leiter des Internationalisierungscenters Steiermark Wilfried Leitgeb.
Mögliche Kooperationen
In einem ausführlichen Gespräch nutzte Breiner die Möglichkeit, die Stärken der Region und des Bezirkes darzustellen. Zur Sprache kamen dabei unter anderem Themen wie der Bereich erneuerbare Energie, Holzverarbeitung, Stahlbau und Lebensmittelproduktion. Und sowohl SOPK-Direktor Juraj Majtán als auch der Leiter des Büros für Außenhandelsbeziehungen Juraj Poldena bekundeten reges Interesse an einer verstärkten Kooperation mit Betrieben im Bezirk Hartberg.
Die Vorschläge reichten dabei von der wechselseitigen Teilnahme an Wirtschaftsmessen über die Herstellung von persönlichen Kontakten von Unternehmern aus der Slowakei und der Region Hartberg. Konkret wurde ein Besuch von Dir. Majtán im Bezirk Hartberg vereinbart, der heuer im Spätherbst stattfinden wird. „Dabei kann sich der Wirtschaftsexperte persönlich von den Stärken der Region überzeugen“, so Kammerobmann Breiner.
Land mit großer Zukunft
Für Patrick Sagmeister ist die Slowakei ein Land mit viel wirtschaftlichem Potenzial und großer Zukunft. „Alle Kennzahlen bestätigen nachweislich, dass die Slowakei auf der Überholspur ist“, so der Handelsdelegierte, der nach Stationen in Singapur, München und Wien seit einem Jahr die Hauptverantwortung für die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und der Slowakei, immerhin der elftwichtigste Handelspartner unseres Landes, trägt.
Schwerpunkte liegen in den Bereichen Automobile und Zulieferindustrie (VW, Peugeot & Citroen, Kia), (Unterhaltungs)Elektronik (Samsung, Sony), Holzverarbeitung und Stahlbau. Das Wachstum liegt deutlich über dem Schnitt der Europäischen Union. „Eines unserer Ziele muss es sein, längst unnötige Blockaden im Zusammenhang mit dem ehemaligen eisernen Vorhang abzubauen“, so Sagmeister.
Bei einem Stadtrundgang konnte sich die Delegation nicht nur von der historischen Altstadt sondern auch von der modernen Metropole persönlich ein Bild machen.
Ziel von Breiner ist es, auch zu anderen Ländern, wie z.B. Polen und Rumänien, Beziehungen auf regionaler Basis aufzubauen.

