Immobilie als Anlage wird immer beliebter

Kleine Wohnung in Uni-Nähe: Was für Studenten der Traum von den eigenen vier Wänden ist, kann gleichzeitig für andere ein tolles Investment sein. Foto: Stuhlhofer/Wolf (Foto: Stuhlhofer/Wolf)

Bei Veranlagungen in Immobilien kann man auf sichere Erträge bauen – das motiviert viele.

Als „Vorsorgewohnung“ versteht man eine Eigentumswohnung, die nicht für die Eigennutzung, sondern zur Vermietung an Fremde angeschafft wird – ein Investment, das langfristig Früchte tragen soll.
Aus dem Vorsorgegedanken heraus denken immer mehr Menschen an den Kauf einer Immobilie. Die Renditen bei Veranlagung in Immobilien sind zwar nicht sehr hoch, sie können aber in aller Regel als stabil angesehen werden und bieten die Chance, dass durch die Indexierung der Miete die Erträge wertgesichert sind. Ein kurzfristiges Spekulationsobjekt ist eine Wohnung kaum. Dieter Johs von der Wegraz: „Die Nachfrage nach dafür passenden Wohnungen ist derzeit größer als das Angebot und wir erwarten, dass das auch noch so weitergeht.“ Ein guter Grundriss und die Infrastruktur, also eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, seien für solche Objekte entscheidend.
„Ein Drittel des Kaufpreises der Immobilie sollte als Kapital vorhanden sein“, weiß Martina Haas von der GWS, wo man Kunden auch in Bezug auf solche Investments berät und passende Objekte vermittelt. Ideale Anlegerwohnungen seien Zwei-zimmerwohnungen mit rund 45 bis 60 Quadrametern Größe, die an Studenten weitervermietet werden können. „In Eggenberg in der Nähe der Fachhochschule oder im Umkreis der Uni sind die beste Lagen“, so Haas.

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