Führungswechsel bei Neuroth

Die Neuroth-Dynastie: Vater Georg Schinko, Waltraud Schinko-Neuroth, Neo-Vorstandsvorsitzender Lukas Schinko (mit dem „Goldenen Schlüssel“, den er von den Mitarbeitern bekommen hat), Finanzvorstand Julia Draxler-Schinko und AR-Vorsitzender Gregor Schinko (v. l.) (Foto: *Chris Hofer)

Es war im Dezember 1907, da gründete Paula Neuroth das „Spezialhaus für Schwerhörigenapparate“. Heute, 104 Jahre später, ist Neuroth Österreichs ältestes Familienunternehmen für Hörgeräteakustik. Und dieses steht seit vergangenem Wochenende unter neuer Führung: Lukas Schinko, Sohn der bisherigen Vorstandsvorsitzenden Waltraud Schinko-Neuroth, wird das Unternehmen von nun an leiten.

Die offizielle Übergabe des im steirischen Schwarzau ansässigen Familienkonzerns erfolgte im Salzburger Congress. Dort bekräftigte der erst 24-Jährige auch seine Pläne, auf ein nachhaltiges und gesundes Wachstum zu setzen. „Meine Vision ist es, dass alle Menschen, die ein Hörgerät brauchen, auch tatsächlich eines haben“, so Schinko. Derzeit liege die Quote bei mageren 20 Prozent. Auf seine Jugend angesprochen: „Ich hatte fast ein Vierteljahrhundert Zeit, in das Unternehmen hineinzuwachsen.“

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