„Frau“ denkt eher an später

Frauen haben eine andere Beziehung zum Geld als Männer – und deshalb andere Wünsche bei der Organisation ihrer Finanzen. Foto: Bilderbox.com (Foto: Bilderbox.com)

Auch in der Beziehung zum Geld sind Frauen langfristiger orientiert als Männer.

Nur an den Moment zu denken, kommt für die meisten Frauen in Sachen Geld nicht in Frage. „Grundsätzlich sind Geldthemen, die sie bewegen, erfahrungsgemäß langfristiger orientiert“, weiß Hannes Dolzer, Fachgruppenobmann der steirischen Finanzdienstleister.
Außerdem würde sich die Lebenslage bei der Damenwelt „zumindest subjektiv häufiger ändern“. Deshalb würde man bei Frauen besonders auf eine gewisse Flexibilität bei Sparformen und Co. setzen. „Darüber hinaus sind Instrumente zur Absicherung des Nachwuchses durchaus überlegenswert“, kennt Beatrice Heitzer von der Fachgruppe der steirischen Finanzdienstleister die weiteren Wünsche und Überlegungen, die das weibliche Geschlecht stärker bewegen.
Weil die Durchschnittspensionen bei Frauen nach wie vor wesentlich niedriger als beim männlichen Geschlecht sind, komme ihrer Altersvorsorge eine noch größere Bedeutung zu, wissen die Experten. Eine Liste der unterschiedlichen Ziele sei eine gute Basis, um das Geldleben sorgfältig zu planen.

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