Sport lässt Herzen höher schlagen
... und das nicht nur leistungsbedingt, wie die Grazer Sportlerpärchen beweisen.
Ex-Nixe“ Mirna Jukic fällt ihrem Herzbuben Jürgen Melzer um den Hals und Skiass Benni Raich fiebert im Zielhang bei seiner Freundin Marlies Schild um jede Hundertstel. Das sind Bilder von Sportlerpaaren, die in ganz Österreich gern gesehen sind. Aber auch in Graz haben sich Leistungssportlerherzen gefunden:
Sturms Youngster Christian Klem beweist, dass das berühmte Glück im Spiel nichts mit Pech in der Liebe zu tun haben muss. Seit über einem Jahr hat er mit der UVC-Graz-Bundesligavolleyballerin Ivona Jerkovic privat „ins Schwarze getroffen“. „Das erste Gesprächsthema waren unsere Nationalteamaufenthalte“, schmunzelt Klem, „mittlerweile kenne ich mich aber schon ein bisserl im Volleyball aus und Ivi kann die Abseitsregel erklären.“
Nur in einem Punkt könnte es zu Reibereien kommen: „Blöd wird’s, wenn sich zwei Leistungssportler um den Sieg in einem Brettspiel matchen. Da geht der Siegeswille mit einem durch“, lacht Jerkovic, die neben ihrer Volleyballkarriere noch ein Jahr lang die Schulbank drücken muss.
Ihre Volleyballkollegin Gabi Pemmer ist durch die fast dreijährige Beziehung zu Freund Gerd Gruber eine Eishockeykennerin. Aber auch der ehemalige 99ers- und jetzige ATSE-Spieler und seine „bessere Hälfte“ wissen, dass man oft ein Organisationstalent sein muss: „Gabi ist Lehrerin, ich studiere. Dann kommen noch die Trainingszeiten und ein verrückter Spielplan und schon wird’s schwierig“, erklärt der 28-Jährige, der mit seiner Freundin vor Kurzem von Linz nach Graz gezogen ist. Aber in einem sind sich alle vier verliebten Herzen einig: „Das Wichtigste ist, dass man privat auch einmal ein Time-out vom Sport nehmen kann.“
