Ein Teil einer ganz anderen Fußballwelt
Der Grazer Gerhard Zuber ist seit 1. Februar die „rechte Hand“ von Horst Heldt bei Schalke 04.
Von Graz ausgezogen, um die große Fußballbühne kennenzulernen – so kann man die bisherige Karriere von Gerhard Zuber beschreiben. Jahrelang als Fußballer selbst aktiv (u. a. bei Gratkorn und Fürstenfeld), war er für die IMG tätig, als diese versuchte, aus dem GAK einen ganz großen Klub zu formen. Das Ende von IMG bei den Roten war der Anfang von Zubers Aufstieg – es folgte das Engagement als Scout beim VfB Stuttgart. Und seit 1. Februar ist der Grazer einen Schritt weiter nach oben geklettert: Er ist seit gestern der Assistent von Ex-Sturm-Spieler Horst Heldt bei Schalke 04.
„Horst ist einer der drei Vorstände von Schalke, neben Felix Magath und Peter Peters, und somit einer der mächtigsten Funktionäre im Verein. Ich bin sozusagen seine ,rechte Hand‘ in den Bereichen Sport und Marketing“, erklärt Zuber. Für ihn ist es natürlich eine große Chance, in einer anderen Fußballwelt arbeiten zu können. „Stuttgart zählt schon zu den Topadressen im deutschen Fußball, aber Schalke ist noch einen Rang höher, bewegt einfach noch mehr Menschenmassen und Fans. Dieser Klub steht in einem ganz anderen Rampenlicht und hat ein unglaubliches Potenzial, das man noch ausschöpfen kann“, meint er.
Die „Meisterschale“ als Ziel
Die Wohnung in Düsseldorf ist bereits bezogen, das tägliche 50 Kilometer lange Pendeln nimmt er gerne in Kauf. („Düsseldorf ist eine viel schönere Stadt.“) Als Ziel hat er eine Parole ausgegeben, die jeder Fan der Blau-Weißen hören will: „Endlich den Fluch zu beenden, dass Schalke nicht Meister werden kann. Ich will mit meiner Mitarbeit dazu beitragen, dass nach über 50 Jahren die Schale wieder nach Gelsenkirchen wandert.“
Heuer wird’s damit sicher nicht klappen, die „Knappen“ liegen auf Platz 10. Zuber: „Unser großes Ziel ist der Cupsieg, da stehen wir im Halbfinale.“
