Die Liga setzt auf die Steirer

Petru Ciochirca und Andreas Zangerle zeigen die Richtung an: Die beiden Grazer sind ab der neuen Saison als Assistenten´in der Ersten Liga im Einsatz. (Foto: geopho.com)

Zwei junge Grazer Schiedsrichter sind als Assistenten in die
Bundesliga aufgestiegen.

Es gibt wahrlich schönere Berufe als Schiedsrichter – schließlich ist dieser Job immer wieder gerne mit Beschimpfungen verbunden. Für zwei junge Grazer ist der Beruf des „Pfeifenmannes“ aber die Zukunft: Petru Ciochirca und Andreas Zangerle. Beide sind seit Kurzem im Bundesligakader, werden in der kommenden Saison als Assistenten in der „Heute für Morgen Erste Liga“ an der Linie fungieren. „Sie werden jetzt in der neuen Saison in der Ersten Liga im Einsatz sein, ein Jahr später könnten sie dann nach entsprechenden Leistungen ganz oben in der Bundesliga an der Linie stehen“, erklärt Schiri-Chef Franz Roschitz. Für beide geht somit ein jahrelanger Traum in Erfüllung: „Natürlich will man ganz nach oben, wenn man diesen Weg einschlägt.“ Beide stehen übrigens nicht nur an der Linie, sondern greifen auch zur Pfeife. Zangerle (27 Jahre) pfeift in der Landesliga, Ciochirca in der Regionalliga.
Letzterer gilt generell als das größte steirische Versprechen für die nächsten Jahre. Gerade erst 22 geworden, ist für Ciochirca eine große Karriere möglich. „Ihm traue ich es zu, dass er 2013 in der Ersten Liga pfeift und danach für die Bundesliga in Frage kommt. Er hat großes Talent und kann den Sprung ins internationale Fußballgeschäft schaffen“, meint Roschitz. „Das ist selbstverständlich auch mein Ziel und ich werde alles dafür geben“, gibt sich Ciochirca selbstbewusst.
Die Steirer sind top
Zangerle und Ciochirca sind auf jeden Fall ein Zeichen, dass in der Steiermark im Schiedsrichterwesen gut gearbeitet wird. Immerhin sind vier weiß-grüne Herren (René Eisner, Alexander Harkam, Andreas Kollegger und Bernd Eigler) in der Bundesliga im Einsatz, Eisner und Klaus Strasser (als Assistent) tragen dazu noch die Bezeichnung „FIFA-Schiedsrichter“. Roschitz ist stolz darauf: „Nur Oberösterreich hat einen Mann mehr in der Bundesliga.“

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