Deren Namen auf Leiberln stehen
Der Kapitän ist wieder da! Noch bevor Jürgen Säumel überhaupt die UPC-Arena betreten konnte, war für die Fans klar: IHR verlorener Sohn ist zurück. Wieso? Weil Säumel einer der Kicker ist, der den Sturmdress schon in XS getragen hat. Der Profisport braucht Leitfiguren, Charaktere und Typen. Er braucht Idole, die über die 90 Minuten, Spielhäften oder -drittel hinaus- gehen – ob „Oldy-Bomber“ oder motivierte Nachwuchsdribbler. Anders sieht das in der Eishalle aus. Kaum pfeift der Referee die neue Saison an, kann der alte Fan-Dress schon im Schrank bleiben. Älteren heimische Cracks, die das Zeug zum Publikumsliebling haben, wird aufgrund der Punkteregel schnell das Eis unter den Füßen weggeschmolzen – ausländische sind nach einer Saison sowieso meist wieder weg. Beispiel? Ex-99er Markus Peintner. Ein Typ, ein Charakter, der dank „Ziegenbart“ auch abseits des Eises bekannt ist. Er polarisiert. Er lässt sich vermarkten. Ein Nationalteamspieler. Ein Österreicher. Ein in der Liga immer noch Arbeitsloser.