Andi und Toni bei den Löwen wieder vereint
Wer genau hingeschaut hat, konnte sogar eine Träne der Rührung erblicken. Über sieben Jahre bei ein und demselben Klub gehen halt auch an einem Eishockey-Crack nicht spurlos vorüber. Beim KAC-Match wurde Harry Lange von den 99ers offiziell verabschiedet – die Fans feierten ihren Kapitän und Publikumsliebling ein letztes Mal. „So etwas darf man nicht erwarten – ich bin wirklich überwältigt“, fehlten da sogar dem sonst so redseligen Stürmer fast die Worte.
Das Kapitel 99ers ist (vorerst) geschlossen. Die Zukunft liegt in Dresden, bei den Eislöwen. „Der erste Eindruck ist super. Die Stadt ist toll – die Halle ist erst vor drei Jahren gebaut worden, spielt alle Stückerl und sportlich wird’s, wenn alle fit sind, auch aufwärts gehen.“
Erleichtert hat ihm das Einleben natürlich Flo Iberer, der in Dresden als torgefährlichster Verteidiger der Liga für Furore sorgt. Und nachdem Iberer nur „Toni“ (nach dem Polster) genannt wird, war auch der Spitzname für Lange schnell gefunden. „Da es schon einen Harry gibt, bin ich jetzt nach Andreas Herzog für alle der Andi.“
