Guter Zug für die Steiermark

Die Strecke zwischen Spielfeld und Bad Radkersburg bleibt erhalten. Fotos: WOCHE, KK

Graz: ÖBB | Die ÖBB verdoppeln die Ausgaben für steirischen Personenverkehr auf
71 Millionen Euro.

„So viel Geld ist noch nie in den steirischen Personenverkehr geflossen“, freut sich SPÖ-Verkehrssprecherin Helga Ahrer nach einem Gespräch im Infrastrukturministerium. Kernpunkt: Die ÖBB lassen sich den Personenverkehr in der Steiermark künftig 71 Millionen Euro kosten. Das ist mehr als doppelt so viel wie bisher – gesichert bis 2019.
Damit bleiben die wichtigsten Fernverbindungen ab Graz erhalten. „Dass es von Marburg nur mehr zwei Züge gibt, liegt an Slowenien. Dafür gibt es zusätzlich 43 Nahverkehrszüge pro Tag“, weiß Ahrer. Der Erhalt der Nebenlinie nach Bad Radkersburg war auch dem Landtagsabgeordneten Martin Weber ein großes Anliegen: „Die Radkersburger Bahn ist nun gesichert. Ein wichtiger Erfolg für die Pendler.“
Von Graz nach Salzburg bleiben sechs Züge aufrecht. Zusammen mit der Fernverbindung nach Innsbruck sind alle Verbindungen nach Deutschland und alle Knoten in der Obersteiermark gesichert.
Zwischen Graz und Wien gibt es weiterhin täglich 33 Züge im Stundentakt. Ab 2012 kommt der supermoderne „railjet“ auf dieser Strecke zum Einsatz. Im Personennahverkehr kommt es zu Anpassungen, die wichtigsten Verbindungen bleiben aber erhalten.
„Wir können sehr zufrieden sein. Während andere immer wieder Kritik üben und Bahnkunden verunsichern, wirkt sich der gute Draht zwischen Franz Voves und Doris Bures für die Steiermark sehr positiv aus“, betont Ahrer abschließend.





walter.schmidbauer@aon.at

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freelobo tommy aus Admont am 13.02.2012 um 19:52 Uhr  
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