Leidenschaft von der Wurzel bis zur Spitze
Haariger Erfolg für die Steiermark: Gina Aichbauer eroberte einen „Hairdressing Award 2011“.
And the Oscar goes to ... Gina Aichbauer. Die Haarstylistin von „Hairgott“ brachte heuer mit dem „Austrian Hairdressing Award“ in der Kategorie „Damen Süd“ als einzige einen Preis heim in die Steiermark. Gemeinsam mit ihrem Mann und Geschäftspartner Wolfgang zählt sie nun also insgesamt schon neun haarige Awards, was die beiden zu den österreichweit erfolgreichsten Haarkreativlingen macht. Ein Ziel, das sich Gina Aichbauer schon sehr früh gesetzt hat.
„Ich wollte schon immer Haarstylistin werden. Meine um elf Jahre ältere Schwester Monika hat früher in einem Friseursalon in Weiz gearbeitet. Da habe ich dann schon im Volksschulalter immer freiwillig mitgeholfen.“ Als Lohn für die Arbeit gab es dann ein Haarstyling. „Ich habe mir natürlich eine Dauerwelle gewünscht. Damals war das modern“, lacht Aichbauer heute über ihr früheres Styling. Nach einer Lehre in Gleisdorf zog es die heute 37-Jährige in die „große, weite Welt“ nach Graz. „Ich wusste schon damals, dass ich irgendwann mein eigenes Geschäft haben werde und dass ich auf der Bühne stehen will.“ Beides hat die ehrgeizige Stylistin erreicht. Gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang – „Das Lustige ist, dass ich Wolfgang bei einer Weiterbildung in St. Wolfgang kennengelernt habe.“ – veranstaltet sie Schulungen und leitet zwei Geschäfte in Graz sowie Leoben. Aber neue Ziele stehen schon auf ihrer Liste. „Ein Seminar speziell für Kunden würde ich sehr spannend finden.“
Gibt es da dann auch Tipps für die berühmt berüchtigten Bad-Hair-Days? „Ja, die sind wirklich berühmt-berüchtigt und passieren meist dann, wenn man etwas ganz Wichtiges vorhat. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass man da selbst oft zu kritisch ist.“
(Fotos: Hairgott)
