Aktivisten verdeutlichen Staumauer-Höhe

Die „Mur-Retter“ beim Anbringen der rund drei Meter hohen Markierung

Aktivisten von „Rettet die Mur“ zeigen mit Plastik die Höhe der geplanten Mauer für die Staustufe Puntigam.

Eine Leiter, ein Absperrband und eine Handvoll Aktivisten: Um vorbeigehenden Bürgern die Höhe der geplanten Staumauer für das Kraftwerk Puntigam auf der Olympiawiese zu verdeutlichen, brachten Aktivisten der Plattform „Rettet die Mur“ am Wochenende auf den Bäumen ein Plastikabsperrband an. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Bürger zu informieren und ihnen die massiven Auswirkungen eines Kraftwerkbaus vor Augen zu führen“, sagt Sprecher Clemens Könczöl. Die derzeitige Ufervegetation müsste gemäß den Plänen für das neue Kraftwerk einer rund drei Meter hohen Mauer weichen, die sich bis hinauf zur Seifenfabrik ziehen soll.

Beton statt Bäume

Mit Informationsmaterial wollen die Aktivisten die Grazer weiter über die Auswirkungen des Kraftwerkbaus aufklären. Das Plastikband auf den Bäumen soll die Aufmerksamkeit der Passanten für das Thema erregen. Projektleiterin Christine Barwick: „Die Bürger müssen darüber informiert werden, was der Bau eines Kraftwerks für sie und für unsere Stadt bedeutet. Das Bild von Graz würde sich dadurch für immer verändern.“ Nach wie vor gebe es Aufklärungsbedarf, denn noch seien nicht alle Betroffenen über den geplanten Kraftwerksbau informiert. „Das wollen wir mit weiteren Aktionen ändern“, schließt Könczöl.

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2 Kommentare zum Beitrag
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Mex Mex aus Graz am 09.02.2011 um 08:37 Uhr  
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Christine Barwick aus Graz am 09.02.2011 um 13:14 Uhr  
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