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15.12.2009 13:01 Uhr

Vom Karmeliterplatz in die große Sportfilmwelt

Für seinen Sportlerfilm bekam Grazer zwar keine Förderung, dafür reißen sich jetzt Festivals darum.

Glockner - Jürgen Grubers Team beim Dreh: Keine Förderung, aber viel Lob ...
Jürgen Grubers Team beim Dreh: Keine Förderung, aber viel Lob ...

Als Macher von Dokus, TV-Berichten und Eventvideos von Langstrecken-Rennradrennen hat sich der Grazer Jürgen Gruber (28, http://www.groox.com) mittlerweile einen Namen gemacht. Dafür sorgte nicht zuletzt sein erstes großes Werk, dass er vor zwei Jahren drehte. „Glocknerman 2007“ dokumentiert die Teilnahme des Ultraradmarathon-Weltmeisters Christoph Strasser an der Extremradsport-Veranstaltung „Glocknerman“. Auf 1.025 km und über 16.000 Höhenmeter kämpften da die besten Rennradsportler der Welt gegeneinander in einem Nonstoprennen – vom Karmeliterplatz auf den Großglockner, der zweimal überquert wurde, und wieder zurück.
Für den Film suchte Gruber damals um eine Förderung bei der „Cinestyria“ an – vergeblich. „Der Film sei weder touristisch noch filmisch interessant genug, wurde mir beschieden“, so Gruber. Die Veranstalter des Bergfilmfestivals Salzburg und des gerade über die Bühne gegangenen 31. internationalen Sportfilmfestivals in Palermo sahen das ein bisschen anders – Grubers Film lief dort mit großem Erfolg. Mehr noch: In Palermo war das Werk in drei Kategorien nominiert und errang schließlich einen Ehrenpreis.
Autor: dieter.demmelmair@woche.at

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