Idee stammte aus Fürstenfeld
Fürstenfeld: Fürstenfeld | Dem Projekt „Ceebee“ sollen Maßnahmen im Bildungsbereich für den Bau folgen.Das EU-Projekt „Ceebee“ (Center of Excellence für energieoptimiertes Bauen und erneuerbare Energie) nahm 2009 in der Stadt Fürstenfeld seinen Ausgang. Dort wurden nun auch die Ergebnisse des im September 2011 ausgelaufenen Projekts präsentiert. Das Bildungsprogramm wurde in einer grenzüberschreitenden Kooperation zusammen mit Ungarn durchgeführt.
Der Grundgedanke war, die Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung im Themenbereich energieoptimiertes Bauen anhand der Renovierung eines Gebäudes im ATW-Gelände als Bildungsstätte für Planer und Professionisten umzusetzen. Wie Horst Fidlschuster, Geschäftsführer des Regionalmanagements Oststeiermark (RMO), berichtete, sei aber eine Finanzierung bisher zu kostspielig gewesen. Daher beschäftigte sich das Projekt mit der Etablierung eines Bildungsnetzwerkes.
Folgeprojekte genehmigt
„Wir haben Folgeprojekte sowie ein Internet-Recherche-Tool entwickelt und ein dreisprachiges Wörterbuch (Englisch-Deutsch-Ungarisch) herausgegeben“, schilderte Projektleiterin Johanna Ehetreiber-Asinger.
In der Vorstandssitzung des RMO im Dezember wird es zu einem Beschluss mit einer Vertragsunterzeichnung für eine regionale Bildungsstrategie unter dem Titel „Energieoptimiertes Bauen und Erneuerbare Energie“ kommen. Das RMO wird diese Vorlage in den im Frühjahr 2012 startenden Leitbildprozess der Oststeiermark einbringen sowie einer weiteren Abstimmung und Verbreitung unterziehen. Dabei soll der Bedarf zukünftiger Entwicklungen in der Großregion, den Kleinregionen und in Gemeinden berücksichtigt werden.
„Die Stärke der Oststeiermark liegt in Maßnahmen zur Energiereduktion und im Energiesparen. Wichtig für das Projekt ist der Bewusstseinstransfer und die in der Region vorhandenen Ressourcen des Wissens zu bündeln“, meinte Michael Schickhofer, stellvertretender Vorsitzender des RMO.
