MEINUNG: Das WOCHE-Polit-Thermometer

Verhaltensauffällig ist dieser Tage nicht nur das Wetter – auch in der Politik geht es
frostig zu. Wen es diesmal besonders kalt erwischt:


-22 Grad: Richtig eiskalt wird es für die Noch-nicht-Pensionisten im Land – der raue Polit-Wind bläst ihnen ins Gesicht. Das Pensionsantrittsalter soll (endlich) angehoben werden.


-19 Grad: Frostig ist auch die Stimmung in Kärnten – der Abschlussbericht zum Hypo-U-Ausschuss löst zwischen Grüne und FPK eine neue Eiszeit aus, die in der Rücktrittsaufforderung an Landesrat Dobernig ihren Kältepol erreicht.


-15 Grad: Die ÖVP will ein Demokratiereformpaket, die SPÖ das Aus für den Proporz, die FPK sagt „Njet“ und verteidigt das bestehende System. Zeit, dass die Blauen von der festgefrorenen Bremse steigen.


-7 Grad: LH Dörfler attackiert – wieder einmal – die Kammern (siehe rechts) und vergleicht diese gar mit dem Kommunismus. Klar, die FPK hat in den Kammern ja nichts zu verlieren. Und wetten, dieser Frost wird wieder tauen …?


+20 Grad: So warm soll es in Haushalten werden, in denen das Geld zum Kauf von Heizmaterial fehlt. Ein Einmalzuschuss von LR Ragger ist ein Zeichen – auch für die sozialen Missstände im Land.

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