Zungenbrecher hält, was er verspricht
Der vergangene Sommer hat mit einem Paukenschlag begonnen, als Spitalslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder Einsparungen in der Höhe von 94,3 Millionen in den Krankenhäusern des Landes hinausposaunte. Zu viele Landesräte hatten sich zuletzt an der Reform die Zähne ausgebissen, als dass sich die Spitalsmanager zunächst Sorgen um große Umbrüche in ihren Häusern machen mussten. Doch mit Rückendeckung von den Reformpartnern Franz Voves und Hermann Schützenhöfer nutzte die neue ehrgeizige Gesundheitslandesrätin die Gunst der Stunde und machte Nägel mit Köpfen. Die ersten Vorhaben werden umgesetzt. Feldbach und Fürstenfeld wurden zu einem Krankenhausverbund fusioniert (Seiten 6/7).
Was sich zunächst weltfremd und wieder mal nur als Phrasendrescherei angehört hat, entpuppt sich als der „Masterplan“ unter den vielen Reformvor- haben. Der „regionale Strukturplan Gesundheit 2020“ scheint trotz Zungenbrecher zu halten, was sein Inhalt verspricht: Gesunde Krankenhäuser.
