Land kann sich was von uns abschauen

Redaktionsleiter Heimo Potzinger

In Sachen Strukturreform auf Gemeindeebene zeichnet sich die Wende zum Positiven ab. Zwei Vordenker aus der Südoststeiermark haben ein Konzept ausgetüftelt, wonach die Gemeinden nach der Fusion nicht zwangsläufig entweder als Gewinner oder Verlierer dastehen. Die beiden Obmänner des Steirischen Vulkanlandes und Pioniere punkto kleinregionaler Entwicklung plädieren für ein kooperatives Modell auf Kleinregionsbasis. Ginge es nach den Abgeordneten Josef Ober und Anton Gangl blieben die Bürgermeister die gewählten Vertrauens- und Ansprechpersonen vor Ort. Verwaltungstechnische und juristische Agenden würden auf die Kleinregion übertragen.
Die Reformpartner Franz Voves und Hermann Schützenhöfer haben in einer Tour betont, dass es kein Drüberfahren geben wird. Hoffentlich legen sie den Visionären nun keine Steine in den Weg. Was Kooperationskultur angeht, kann sich nämlich das ganze Land etwas von uns abschauen.

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