Bagger kehren zurück auf den Hauptplatz

Die 3D-Visualisierung zeigt den Hauptplatz von Fehring nach der fünfmonatigen Umbauphase. (Foto: Team Depisch)

Rechtzeitig zu den 30. Weintagen erstrahlt der Fehringer Hauptplatz in neuem Glanz.

In den Landes- und Gemeindekassen herrscht Ebbe. Gerade deshalb fallen heuer im gesamten Steirerland allerorts Großprojekte flach. In Fehring hingegen wird ausgerechnet jetzt der Geldhahn aufgedreht. Dank einer vernünftigen Sparpolitik kann nun Bürgermeister Johann Winkelmaier die Sanierung des Hauptplatzes in Angriff nehmen. Nach Abschluss der ersten Bauphase vor sechs Jahren kehren Ende Feber die Bagger auf die 6.000 Quadratmeter große Baustelle zurück. Insgesamt 1,35 Millionen Euro netto werden im Zentrum der Stadt „vergraben“.
In der ersten Sitzung des Jahres beschloss das Fehringer Stadtparlament die Auftragsvergaben. Mit Teerag-Asdag, der Wasserversorgung Grenzland Südost, dem Ingenieurbüro Franz Leitgeb in Fehring und Expert Wohlmuther in Fehring erhielten vorwiegend heimische Unternehmen den Zuschlag. „Die Wertschöpfung bleibt somit in der Region“, zieht Finanzreferent Ignaz Spiel zufrieden Resümee. Sämtliche Arbeiten sollen rechtzeitig zu Beginn der 30. Fehringer Weintage abgeschlossen sein. Generalsanierung und Umgestaltung werden in vier Phasen abgewickelt. Auf Höhe der Bäckerei Winkler erfolgt quasi der Spatenstich. Danach rollen die Baufahrzeuge in Richtung Süden weiter, ehe sie beim Gasthaus Pock den Hauptplatz wieder verlassen werden. Die Zufahrt zum Hauptplatz soll während der Bauzeit unentwegt gewährleistet bleiben. Die Bushaltestelle wird auf den Schulparkplatz verlegt. In einer Sonderausgabe der Stadtzeitung „Der Fehringer“ hat der Stadtchef die wichtigsten Informationen zur Nachlese zusammengefasst.

1,7 Millionen locker gemacht

Insgesamt wird die Stadt demnächst fast 1,7 Millionen Euro locker machen. In die Maßnahmen zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung im Ortsnetz Dölling-Hirtenstein-Waxenegg fließen zusätzlich 330.000 Euro netto, wie Stadtrat Josef Wohlfart bestätigte.

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