Filmkritik: Wasser für die Elefanten

Robert Pattinson, Foto: KK

Nach Twilight und Remember Me stand Vampir-Beau Robert Pattinson erneut am Set eines potenziellen Kassenschlagers. Und wie zuvor blieb er seinem favorisierten Genre, dem Drama, treu. Das Endprodukt wurde nun zu Pattinsons hochwertigster Arbeit.
Kurz vor dem Abschluss als Veterinärmediziner erleidet der junge Jacob Jankowski einen persönlichen Schicksalsschlag. Er verliert Eltern und Heim und findet sich plötzlich auf der Straße wieder – inmitten der amerikanischen Wirtschaftskrise der 30er Jahre. Durch Zufall landet Jacob bei einem berühmten Wanderzirkus und sieht sich fortan mit der bildhübschen Dressurreiterin Marlene (Reese Witherspoon, Walk The Line, Natürlich blond) und derem charismatischen und gleichermaßen gestörten Ehemann und Zirkusdirektor August Rosenbluth (überragend: Oscarpreisträger Christoph Waltz, Inglorious Basterds) konfrontiert.
Dichte Atmosphäre, bewegende Bilder, besonders mit den zahlreichen tierischen Co-Darstellern wie Elefantendame Rosie, eine erträgliche Portion „Hollywood“ und spannend gezeichnete Charaktere bescheren dem Publikum 120 Minuten Unterhaltung. FAZIT: Fein gestricktes, atmosphärisches Drama mit Tiefgang! (Christoph Reicht)

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Franz Waditzer aus Sankt Veit an der Glan am 20.05.2011 um 15:08 Uhr  
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